Chinas Automarkt brach im April ein

Corona-Einschränkungen sorgten für Absatzrückgang um rund 35 Prozent

Chinas Automarkt brach im April ein

Chinas Automarkt brach im April ein

In China, dem größten Automarkt der Welt und wichtigem Absatzmarkt für deutsche Hersteller, sind die Verkäufe im April auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren gefallen. Im vergangenen Monat wurden in der Volksrepublik nur 1,04 Millionen Pkw verkauft, um 35,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie der chinesische Herstellerverband CPCA mitteilte. Das war demnach der stärkste Rückgang seit März 2020 mitten in der ersten Coronawelle.

Die Coronapandemie ist auch Ursache für den geringen Absatz im April: Millionen Chinesen waren im Lockdown, vor allem im Nordosten des Lands, dem Zentrum der heimischen Autoindustrie, und in der Wirtschaftsmetropole Shanghai, wo zahlreiche ausländische Unternehmen sitzen. Auch Chinas größter Hafen befindet sich in Shanghai.

Die harten Einschränkungen wegen der Coronapandemie sorgten für Lieferprobleme, was wiederum dazu führe, dass viele Hersteller die Produktion herunterfahren müssten, erklärte CPCA. Der US-Elektrobauer Tesla etwa stoppte die Bänder in seiner Fabrik in Shanghai im April für 20 Tage. Allein in Shanghai sei die Produktion der wichtigsten Autohersteller im April um 75 Prozent geschrumpft.

Der Boom der Elektro- und Hybridautos in China hält den Angaben zufolge an: Im April stieg der Absatz dieser Autos um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 280.000 Wagen.

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