China überholt seinen Erz-Rivalen und wird zweitgrößte Volkswirtschaft

Die Exporte der Volksrepublik China zogen im Januar stärker an, als von Analysten erwartet. Allerdings gilt dasselbe für die Importe, so dass der Handelsüberschuss unter dem Strich geringer ausfällt. Die japanische Wirtschaft dagegen stagniert - das Land fällt hinter China zurück.

Der chinesische Handelsüberschuss ist nach einem überraschend kräftigen Anstieg der Importe zu Jahresbeginn gesunken. Zwar legten die Ausfuhren des Exportweltmeisters im Jänner binnen Jahresfrist um 37,7 Prozent zu, wie die chinesischen Zollbehörden am Montag mitteilten. Die Einfuhren in die Volksrepublik stiegen aber mit 51 Prozent fast doppelt so stark wie erwartet. Damit sank der Handelsüberschuss auf 6,5 Milliarden Dollar (4,81 Mrd. Euro) von 13,1 Milliarden Dollar im Dezember.

Die japanische Wirtschaft ist im dritten Quartal des bis Ende März laufenden Steuerjahres geschrumpft. Wie die Regierung am Montag auf vorläufiger Basis bekanntgab, sank das Bruttoinlandsprodukt zwischen Oktober und Dezember um eine hochgerechnete Jahresrate von 1,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorquartal bedeutet dies einen Rückgang um 0,3 Prozent. Hintergrund ist unter anderem das Auslaufen staatlicher Konsumanreize. Zudem leidet Japans stark exportabhängige Wirtschaft unter dem festen Yen.

Damit hat China nun auch nach offizieller Lesart der Regierung in Tokio Japan als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt abgelöst. Japan begrüßte Chinas Aufstieg. Die wirtschaftliche Entwicklung des Nachbarlandes sei wichtig für die gesamte Region, sagte der Minister für Wirtschafts- und Fiskalpolitik, Kaoru Yosano

- APA/ftd.de/Red.

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