bwin musste 2010 Ergebniseinbruch hinnehmen

Der börsenotierte Wiener Online-Sportwettenanbieter bwin, der sich per 31. März mit der britischen PartyGaming fusioniert, hat im Geschäftsjahr 2010 seine Spielerträge gesteigert, musste jedoch einen Ergebniseinbruch hinnehmen. Das Ergebnis nach Steuern sackte im Vorjahr auf 13,9 Mio. Euro - nach 46,3 Mio. Euro 2009 - ab, teilte das Unternehmen mit.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) belief sich auf 72 (102,2) Mio. Euro. Die Bruttospielerträge legten auf 514,6 Mio. Euro nach 446,6 Mio. Euro im Jahr 2009 zu, die Nettospielerträge betrugen 408 nach 373 Mio. Euro. Das vierte Quartal war durch den anstehenden Merger geprägt, hieß es in der Pflichtmitteilung. Unter dem Strich blieben bwin im Schlussquartal 5,2 Mio. Euro nach 19,3 Mio. im Vorjahreszeitraum.

Nach dem Abschluss der Fusion mit PartyGaming will sich die neue Gesellschaft bwin.party auf die Erreichung der jährlichen Synergien von rund 55 Mio. Euro konzentrieren, die innerhalb von zwei Jahren voll umgesetzt sein sollen, heißt es im Geschäftsbericht.

- APA

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