Trend Logo

Budget-Defizit sinkt, aber unerwartet hoch

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Brunner bringt sein zweites Budget
©APA/APA/HELMUT FOHRINGER/HELMUT FOHRINGER
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Österreich soll gemäß dem Budget-Voranschlag von Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) im kommenden Jahr wieder die von der EU vorgegebenen Maastricht-Regeln einhalten und ein Defizit von unter drei Prozent des BIP erreichen. Allerdings sind die Zahlen deutlich schlechter als noch im Frühling erwartet. Das geht aus Budgetunterlagen hervor, aus denen "Kronen Zeitung" und "Die Presse" zitieren.

von

Österreich soll gemäß dem Budget-Voranschlag von Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) im kommenden Jahr wieder die von der EU vorgegebenen Maastricht-Regeln einhalten und ein Defizit von unter drei Prozent des BIP erreichen. Allerdings sind die Zahlen schlechter als noch im Frühling erwartet. Das geht aus Budgetunterlagen hervor, aus denen "Kronen Zeitung" und "Die Presse" zitieren. Demnach sollen Einnahmen von 103 Milliarden Euro Ausgaben von 123 Milliarden gegenüber stehen.

Erwartet wird ein Defizit von 2,7 Prozent des BIP. Im Frühling war Brunner noch von einem Abgang von 1,6 Prozent ausgegangen.

Grund für die ungünstige Entwicklung ist die Teuerung. Da geht es etwa um gestiegene Pensions- und Personalkosten sowie um höhere Zinsbelastungen, wobei bei letzteren die einzelnen Ressorts einen Solidarbeitrag leisten müssen, wird Brunner in der "Krone" zitiert. Dazu muss der Bund auch im Finanzausgleich nachlegen und hat wegen der Abschaffung der "kalten Progression" weniger Mittel zur Verfügung als in den vergangenen Jahren üblich.

Zusätzliche Investitionen sind laut "Presse" vor allem für Klimaschutz, Justiz und Sicherheit geplant. In den kommenden Jahren soll ein Schwerpunkt auf Wissenschaft und Forschung gelegt werden, hatte Brunner davor schon im "Kurier" avisiert.

Offiziell präsentiert werden die Zahlen erst am Mittwoch, wo sie zunächst dem Ministerrat und dann mit der Budgetrede dem Nationalrat vorgelegt werden. Aus dem Finanzministerium hieß es Freitagabend, dass bis zur Präsentation öffentlich keine Zahlen kommentiert würden.

Über die Autoren

Logo
Abo ab €16,81 pro Monat
Ähnliche Artikel
Rene Benko soll in Wien vor U-Ausschuss aussagen
Nachrichtenfeed
Benko wird im COFAG-Ausschuss vorgeführt
Vor allem Akademikerkinder an Hochschulen
Nachrichtenfeed
Bildungsmobilität weiter nur gering
Chinesische Studenten mögen Österreich
Nachrichtenfeed
Chinesische Wirtschaftsspionage ist Sorgenkind
Drohungen gegen Politiker gehen zurück
Nachrichtenfeed
Anfeindungen auf Politik nach Corona zurückgegangen
Warnung vor "neuer Rechten" (Archivbild)
Nachrichtenfeed
Verfassungsschützer erwarten im Wahljahr erhöhte Gefahren
Schilling verliert Vertrauen
Nachrichtenfeed
Lena Schilling verliert massiv im APA-OGM-Vertrauensindex
Karner verurteilte den lauter werdenden Antisemitismus
Nachrichtenfeed
Rechts- und Linksextremismus im Fokus des Staatsschutzes
Emotionale Reichendebatte im Nationalrat
Nachrichtenfeed
Nationalrat in Wahlkampf-Laune
Der Grüne Klub stärkt Schilling den Rücken
Nachrichtenfeed
Grüner Klub stellt sich hinter Schilling
Der Mutter-Kind-Pass wurde 1974 eingeführt
Nachrichtenfeed
Eltern-Kind-Pass gibt es seit 50 Jahren
Lopatka ist der Spitzenkandidat der ÖVP für die EU-Wahl
Nachrichtenfeed
Lopatka schließt Koalition mit FPÖ auf Bundesebene aus
Im Vergleich zum Vorjahr gibt es 2,8 Prozent mehr Pflegegeldbezieher
Nachrichtenfeed
Fast 478.000 Österreicher bekommen Pflegegeld