Boris Becker in finanzieller Not

Boris Becker hat schon bessere Zeiten erlebt. Wie die Bunte in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, soll Becker nämlich über eine Million Euro Schulden bei seinen Geschäftspartnern haben.

Der süddeutsche Businessman Klaus Harisch ist einer von ihnen, die jetzt ihr Geld sehen wollen. Dessen Telefondienst „118000 AG“ klagt Becker seit 2004. Am Dienstag beauftragte Harisch seinen Anwalt mit der Zwangsvollstreckung gegen das Ex-Tennis-Ass.

Es geht um immerhin 820.000 Euro aus einem Darlehen, die Becker seinem früheren Partner schuldet. Harischs Anwalt Joachim Schmid bestätigt in der Bunten: „Die Zahlungsfrist bis zum 12. März wurde überschritten. Mein Mandant hat mir den Auftrag zur Zwangsvollstreckungsauftrag erteilt. Wir werden diese jetzt vorbereiten und durchführen.“

Vermögen von 100 Millionen Euro verpulvert?

Und dies ist nicht der erste Fall, der Beckers mutmaßliche Geldprobleme dokumentiert. 2011 schätzte das Manager Magazin Beckers Vermögen noch auf 100 Millionen Euro. Doch mangels Einnahmen soll Boris mittlerweile knapp bei Kasse sein. Dass er auch in der Vergangenheit kein besonders geschicktes Business-Händchen bewiesen hat, ist nichts Neues.

Bereits 2001 ging Becker mit dem Internetportal Sportgate in Konkurs. 2007 platzte ein Immoprojekt in Dubai – Anleger verloren Millionen. Auch mit seiner 1,5-Mio.-Finca auf Mallorca gibt es Ärger. Weil der Ex-Sportler der Gartenbaufirma 280.000 Euro schuldete, leitete die Firma Jardines Alfabia die Pfändung ein. Auch seitens einer mallorquinischen Baufirma, die Arbeiten an der Villa durchgeführt hatte, ist eine Forderung in Höhe von 490.000 Euro offen. Einzig die Geschäfte seine BB-Autohäuser laufen mit 34 Mio. Jahresumsatz profitabel. Becker selbst hat sich zu seiner vermeintlichen Krise nicht geäußert.

Agenturen/hahn

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