Berlusconi will ProSieben-Anteil erhöhen

MFE beantragt beim Kartellamt Erlaubnis für höheren Anteil

Berlusconi will ProSieben-Anteil erhöhen

Berlusconi will ProSieben-Anteil erhöhen

Der italienische Medienkonzern MFE rüstet sich für eine Erhöhung seines Anteil an ProSiebenSat.1 auf mehr als 25 Prozent. Das von der Familie des italienischen Ex-Regierungschefs Silvio Berlusconi kontrollierte Unternehmen (früher Mediaset) ist bereits jetzt mit Abstand größter Aktionär bei der Fernsehkette und hält direkt und indirekt insgesamt 23,9 Prozent.

MFE teilte am Freitag mit, man strebe beim Bundeskartellamt die Erlaubnis an, die Schwelle von 25 Prozent überschreiten zu dürfen. MediaForEurope (MFE). ProSiebenSat.1 lehnte einen Kommentar dazu ab, vom Bundeskartellamt war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

MFE hält derzeit 21,61 Prozent der Stimmrechte an ProSieben und weitere 2,29 Prozent über Finanzinstrumente. Eine weitere Erhöhung der Anteile sei noch nicht beschlossen, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen. Sollte das Kartellamt keine Probleme sehen, könnte es in etwa einem Monat grünes Licht für MFE geben. Dann könnten die Italiener ihre Stimmrechte noch vor der Hauptversammlung von ProSiebenSat.1 am 5. Mai erhöhen. Die Insider sagten, eine potenzielle Anteilserhöhung würde aber nicht zu einem Pflichtangebot an alle Aktionäre führen. Dies wäre dem Gesetz nach bei einem Anteil ab 30 Prozent nötig.

In der Branche wird immer wieder darüber spekuliert, ob MFE eines Tages eine Übernahme von ProSiebenSat.1 wagen könnte. Denn die Italiener wollen den deutschen TV-Konzern bei ihren europäischen Expansionsplänen auf jeden Fall stärker einbinden.

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