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Benko holt für Signa Sanierungsexperten Geiwitz als Berater

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Rene Benko holt bei Signa Sanierungsexperten als Berater
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Der Tiroler Investor Reno Benko holt bei seiner Immobilienfirma Signa Holding einen deutschen Sanierungsexperten an Bord. Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Arndt Geiwitz berät die Signa Holding des Immobilien-Investors und Galeria-Eigners, deren Sport-Gruppe Signa Sports United in eine finanzielle Schieflage geraten ist. Geiwitz habe vor wenigen Tagen einen entsprechenden Auftrag erhalten, teilte ein Sprecher am Montag mit.

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Der Tiroler Investor Reno Benko holt bei seiner Immobilienfirma Signa Holding einen deutschen Sanierungsexperten an Bord. Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Arndt Geiwitz berät die Signa Holding des Immobilien-Investors und Galeria-Eigners, deren Sport-Gruppe Signa Sports United in eine finanzielle Schieflage geraten ist. Geiwitz habe vor wenigen Tagen einen entsprechenden Auftrag erhalten, teilte ein Sprecher am Montag mit.

Sanierer Geiwitz arbeite sich nun ein und verschaffe sich einen Überblick über die Unternehmensgruppe. "Eine offizielle Funktion bekleidet er momentan dort nicht", unterstrich der Sprecher. Geiwitz war durch die Insolvenzverfahren bei der Drogeriekette Schlecker und der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof, die ebenso zum Signa-Reich gehört, bekannt geworden.

Zu Benkos über Jahre rasant gewachsener Signa Gruppe gehören auch milliardenschwere Immobilien und sowie die Signa Sports United (SSU). Deren Tochter Tennis Point habe einen Insolvenzantrag gestellt, hatte SSU erst am Freitag erklärt. Andere Unternehmen, darunter die Muttergesellschaft Signa Sports United N.V., stünden davor, solche Anträge zu stellen, hieß es weiter. Geiwitz arbeitet sich nun in Benkos weit verzweigtes Reich ein, das vor allem Unternehmen aus dem Bereich des Einzelhandels und entsprechende Immobilien umfasst. Zu Signa gehören unter anderem das Alsterhaus in Hamburg und das KaDeWe in Berlin.

Kika-Leiner in Österreicher verkaufte Signa. Kurz darauf gingen die Möbelhäuser pleite. Mit tausenden Mitarbeitern und vielen Standorten weniger soll es abgespeckt weitergehen.

Die Immobilien-Branche steht insgesamt unter Druck. Gestiegene Zinsen und damit anziehende Refinanzierungskosten sowie explodierende Materialpreise machen Immobilienunternehmen, -entwicklern und Investoren zu schaffen. Einige größere Entwickler mussten bereits das Handtuch werfen.

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