Bayer hebt Gewinnausblick leicht an

Chef der Agrarsparte verlässt deutschen Chemiekonzern

Bayer hebt Gewinnausblick leicht an

Bayer hebt Gewinnausblick leicht an

Eine hohe Nachfrage nach Saatgut und Pflanzenschutzmitteln sowie Zuwächse im Pharmageschäft stimmen Bayer für dieses Jahr zuversichtlicher. Konzernchef Werner Baumann kalkuliert für 2021 weiter mit einem Umsatz von etwa 43 Mrd. Euro, wovon nun aber 25,5 Prozent als bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hängenbleiben sollen, wie der Dax-Konzern mitteilte. Bisher waren 25 Prozent in Aussicht gestellt worden.

Im abgelaufenen Quartal steigerte Bayer den Umsatz im Jahresvergleich um knapp 15 Prozent auf 9,8 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis legte um gut 16 Prozent auf knapp 2,1 Mrd. Euro zu. Unter dem Strich verdienten die Deutschen 85 Mio. Euro. Hier drückten insbesondere Kosten für Umbaumaßnahmen. Vor einem Jahr war wegen Abschreibungen auf das Agrargeschäft noch ein Minus von 2,7 Mrd. Euro angefallen.

Das Agrargeschäft des Konzerns bekommt überraschend einen neuen Chef. Liam Condon werde Bayer zum Jahresende verlassen, um Karrieremöglichkeiten außerhalb des Unternehmens zu verfolgen, hieß es in einer Aussendung. Neuer Chef der Sparte Crop Science und Mitglied im Konzernvorstand werde Rodrigo Santos, seit Juni als Chief Operating Officer der Sparte für die globale kaufmännische Leitung des Agrargeschäfts zuständig. Der 48-jährige Brasilianer ist seit 23 Jahren bei Bayer tätig und hatte nach Übernahme von Monsanto das Crop-Science-Geschäft in Lateinamerika geführt.

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