BAWAG klagt Elsner auf 10 Mio. Euro Schadenersatz

Nach einem Bericht der Tageszeitung "Österreich" klagt die BAWAG ihren früheren Generaldirektor Helmut Elsner auf Schadenersatz in Höhe von zehn Millionen Euro. Um eine Verurteilung zu verhindern, wolle Elsner mit Widersprüchen zwischen Aussagen des Investmentbankers Wolfgang Flöttl jun. und seinem tatsächlichen Vermögen zeigen, dass der das Geld nicht verspekuliert, sondern gestohlen habe.

Auch der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) will als ehemaliger BAWAG-Eigentümer zehn Mio. Euro Schadenersatz vom früheren ÖGB-Präsidenten Fritz Verzetnitsch und der seinerzeitigen BAWAG-Spitze. Diese schon ältere Klage lebte heuer durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) wieder auf, der feststellte, dass bestimmte Schadenersatzansprüche nicht von der Hand zu weisen seien.

Hintergrund der ÖGB-Klage sind die Schäden, die 1998 bis 2000 durch Spekulationsverluste der Ex-Gewerkschaftsbank entstanden sind. Neben Verzetnitsch und Elsner sollen auch dessen Nachfolger Johann Zwettler und mehrere weitere Ex-Vorstände der Bank beklagt sein, berichtete "Die Presse" kürzlich. Startschuss zur bereits dritten Prozessauflage wird am 7. Dezember im Wiener Handelsgericht sein.

- APA

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