Baugenehmigungen zum Halbjahr in Deutschland gesunken

Baugenehmigungen zum Halbjahr in Deutschland gesunken

Baugenehmigungen zum Halbjahr in Deutschland gesunken

Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2022 gesunken. Die Behörden bewilligten den Neu- und Umbau von 185.772 Wohnungen, das waren um 2,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Allein im Juni wurde gegenüber dem Vorjahresmonat ein Rückgang um 4,5 Prozent auf 30.425 Wohnungen verzeichnet. Die Gewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU) sprach von einem Alarmsignal.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Jänner bis Juni 161.177 Wohnungen genehmigt und damit um 2,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Bewilligungen für Einfamilienhäuser sank deutlich um 17 Prozent auf 41.765. Bei Zweifamilienhäusern stieg die Zahl genehmigter Wohnungen dagegen um 1,6 Prozent auf 16.622. Bei Mehrfamilienhäusern gab es ein Plus von 7,8 Prozent auf 99.755 Wohnungen.

Die Zahl der Baugenehmigungen ist mit Blick auf die Wohnungsnot in vielen Städten ein wichtiger Indikator. Allerdings werden genehmigte Wohnungen häufig zunächst nicht gebaut, weil Handwerker und Baufirmen wegen großer Nachfrage keine Kapazitäten haben. Hinzu kämen steigende Preise bei Baustoffen und Bauland, anziehende Bauzinsen, drohende Lieferengpässe bei Baumaterial, dazu die generelle Ungewissheit einer Krise, sagte IG BAU-Chef Norbert Feiger.

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