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Bau von Ebenseer Pumpspeicherkraftwerk symbolisch begonnen

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Mit dem symbolischen Spatenstich für das seit 2010 geplante Pumpspeicherkraftwerk in Ebensee (Bezirk Gmunden) hat die oberösterreichische Energie AG (EAG) am Samstag mit der Umsetzung ihrer bisher größten Einzelinvestition begonnen. Das Kavernenkraftwerk am Fuße des Sonnsteins soll über rund 170 Megawatt Leistung verfügen, zehn Volllaststunden Strom erzeugen und 2027 in den Probebetrieb gehen. Im Jahr darauf soll dann das Kraftwerk ans Netz gehen.

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Mit dem symbolischen Spatenstich für das seit 2010 geplante Pumpspeicherkraftwerk in Ebensee (Bezirk Gmunden) hat die oberösterreichische Energie AG (EAG) am Samstag mit der Umsetzung ihrer bisher größten Einzelinvestition begonnen. Das Kavernenkraftwerk am Fuße des Sonnsteins soll über rund 170 Megawatt Leistung verfügen, zehn Volllaststunden Strom erzeugen und 2027 in den Probebetrieb gehen. Im Jahr darauf soll dann das Kraftwerk ans Netz gehen.

Die Kosten sind mit 451,3 Mio. Euro kalkuliert. Die Finanzierung werde vom Unternehmen selbst aufgestellt, vom Bund käme keine. Es gebe aber auch Gespräche mit der Europäischen Investitionsbank, hieß es. Das Pumpspeicherkraftwerk ist Teil eines neuen Energiesystems der EAG für Oberösterreich. Dafür sollen insgesamt rund vier Mrd. Euro ausgeben werden, wozu der Aufsichtsrat Ende September grünes Licht gegeben hat. Die strategische Neuausrichtung soll dem Energieversorger bis 2035 Klimaneutralität bringen.

Gemeinsam mit Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP), Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) und Wirtschafts- und Energielandesrat und Energie AG-Aufsichtsratsvorsitzendem Markus Achleitner (ÖVP) und der Ebenseer Bürgermeisterin Sabine Promberger (SPÖ) gaben die Energie AG-Vorstände Leonhard Schitter, Stefan Stallinger und Andreas Kolar den Startschuss, wie in einer Presseaussendung bekannt gegeben wurde. Promberger machte in diesem Zusammanhang darauf aufmerksam, dass mit den Bauarbeiten die ohnehin enge Landesstraße zu den Langbathseen zusätzlich belastet wird. Ein durchgängiger Gehsteig werde aber die Verkehrssicherheit verbessern. Die Naturlandschaft soll soweit unbeeinträchtigt bleiben. "Da das Kraftwerk ja zum Großteil unterirdisch als Kavernenkraftwerk errichtet wird, ist dies sichergestellt", meinte die Bürgermeisterin.

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