Barry Callebaut verkaufte im ersten Halbjahr mehr Schokolade

Weltgrößter Schokoladekonzern steigerte Gewinn und Umsatz

Barry Callebaut verkaufte im ersten Halbjahr mehr Schokolade

Barry Callebaut verkaufte im ersten Halbjahr mehr Schokolade

Der weltgrößte Schokoladekonzern Barry Callebaut (BC) hat im per Ende Februar zu Ende gegangenen ersten Geschäftshalbjahr deutlich mehr verkauft als im Jahr davor. Umsatz und auch Betriebsgewinn stiegen kräftig. Entsprechend bestätigt das Unternehmen seine Mittelfristziele. Das Verkaufsvolumen stieg in der Periode von September 2021 bis Februar 2022 um 8,7 Prozent auf 1,165 Millionen Tonnen, wie BC am Mittwoch mitteilte.

Damit wurde nicht nur der coronabedingt schwache Vorjahreswert deutlich übertroffen, sondern auch das Vorkrisenniveau. Und gegenüber dem sehr starken ersten Quartal verlangsamte sich das Wachstum im zweiten Quartal nur minimal. In erster Linie war das Schokoladengeschäft mit einem Wachstum von 9,9 Prozent Treiber des starken Resultats. Dieses habe auch den zugrunde liegenden globalen Schokoladenmarkt (+2,2 Prozent) um ein Mehrfaches übertroffen.

Beim Umsatz legte BC um 16,5 Prozent auf 1,03 Milliarden Franken (1,02 Mrd. Euro) zu. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) erhöhte sich in Lokalwährung um 12,3 Prozent auf 330,9 Mio. Franken und unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 224,8 Mio. Franken (+9,7 Prozent). Auf der Gewinnseite halfen Steuergutschriften in Brasilien.

Das Unternehmen sieht sich in Bezug auf seine Mittelfristziele weiterhin auf Kurs. Für die Dreijahresperiode bis und mit dem Geschäftsjahr 2022/23 will BC eine Steigerung der Verkaufsmenge von jährlich 5 bis 7 Prozent erreichen. Der Betriebsgewinn (EBIT) soll zudem stärker zulegen als das Volumenwachstum in Lokalwährungen.

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