B&C Industrieholding steigt mit 29,9 Prozent bei AMAG ein

Die B&C Industrieholding, unter anderem Aktionärin bei Porr, Semperit und Lenzing, kauft dem Finanzinvestor One Equity Partners (OEP) 29,9 Prozent der AMAG-Aktien ab.

Der Kaufvertrag stehe unter dem Vorbehalt der Erteilung der notwendigen kartellrechtlichen Genehmigungen und dem Verkauf der restlichen (4,2 Prozent) von One Equity Partners gehaltenen Aktien an der AMAG, heißt es.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Laut "Oberösterreichischen Nachrichten" (Donnerstagausgabe) hat die B&C Industrieholding 19 Euro je Aktie plus 1,50 Euro Dividende geboten.

Bei der AMAG ist auch Telekom-Anteilseigner Ronny Pecik als potenzieller Aktionär im Gespräch. Auch der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich wird nachgesagt, ihren Anteil aufstocken zu wollen.

AMAG-Vorstand erfreut

Der AMAG-Vorstand begrüßt den Einstieg der B&C Industrieholding. Mit B&C als Großaktionärin sei "auch künftig eine stabile Kernaktionärsstruktur gegeben, welche eine solide Basis für unsere Entwicklungspläne bildet", so AMAG-Chef Gerhard Falch am Montag in einer Aussendung.

Die Strategie der B&C Industrieholding, die auch an Porr, Semperit und Lenzing Anteile hält, sei "ausgerichtet auf die Sicherung des Wachstums großer, österreichischer Unternehmen durch langfristige Übernahme einer Kernaktionärsfunktion und somit den Erhalt von Konzernzentralen in Österreich sowie die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Beteiligungsunternehmen". Dies korrespondiere optimal mit den Ausbauplänen der AMAG; der Konzern will ja an seinem Standort in Ranshofen 220 Mio. Euro investieren.

APA/hahn

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