Automarkt in Deutschland im November um ein Drittel eingebrochen

Chipkrise belastet weiter den deutschen Automarkt

Automarkt in Deutschland im November um ein Drittel eingebrochen

Automarkt in Deutschland im November um ein Drittel eingebrochen

Die Chipkrise hat den deutschen Automarkt weiter fest im Griff: Im November brach der Neuwagenabsatz um 31,7 Prozent auf nur noch rund 198.000 Fahrzeuge ein, wie aus der am Freitag veröffentlichten Neuzulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes hervorging. Im Oktober waren die Neuregistrierungen sogar um 35 Prozent gefallen, im September um gut ein Viertel.

Grund für den massiven Rückgang sind nach Branchenangaben die anhaltenden Produktionsausfälle wegen fehlender Bauteile. Die Autobauer müssen immer wieder die Produktionsbänder anhalten und Mitarbeiter zeitweise nach Hause schicken.

Trotz des erneut hohen Zulassungsrückstands sehen Experten inzwischen aber Licht am Ende des Tunnels. "Immerhin ist es nicht noch schlechter geworden", sagte ein Sprecher der Unternehmensberatung EY. Der Trend scheine gebrochen. Darauf deuten auch Aussagen aus der Branche hin, die von einer langsamen Entspannung der Chipversorgung ausgehen. Dennoch dürften die Neuzulassungen das coronabedingt bereits schlechte Vorjahr unterschreiten. Der Importeurverband VDIK wie auch EY gehen von rund 2,6 Millionen Pkw-Registrierungen aus, um 300.000 weniger als 2020.

Im kommenden Jahr dürfte sich der Automarkt angesichts des hohen Auftragsbestands deutlich erholen. Der VDIK etwa rechnet mit einem Anstieg um 15 Prozent auf rund drei Millionen Fahrzeuge.

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