Autobauer Stellantis streicht in Italien 1.820 Stellen

Mit freiwilligen Abgängen - Stärkste Metallgewerkschaft dagegen

Autobauer Stellantis streicht in Italien 1.820 Stellen

Autobauer Stellantis streicht in Italien 1.820 Stellen

Der italienische Autobauer Stellantis hat sich mit den Metallgewerkschaften auf 1.820 freiwillige Austritte in Italien geeinigt. Dies entspricht 3,7 Prozent aller Arbeitsplätze in Italien, wo Stellantis rund 49.000 Personen beschäftigt. In einigen Betrieben wurden bereits Vorkehrungen für insgesamt 752 freiwillige Abgänge getroffen, in anderen werden die entsprechenden Verfahren für die verbleibenden 1.068 eingeleitet.

Für diejenigen, die innerhalb von 48 Monaten in den Ruhestand gehen können, werden die Anreize so gestaltet, dass sie für die ersten 24 Monate 90 Prozent des Gehalts und für die restlichen 24 Monate 70 Prozent des Gehalts erhalten, berichteten die Gewerkschaften am Donnerstag. Für Arbeiter, die nicht in den Ruhestand gehen, beträgt die Prämie 24 Monatsgehälter, mindestens 55.000 Euro, zu denen 20.000 Euro hinzukommen, wenn das Arbeitsverhältnis bis zum 30. September beendet wird.

Für Angestellte und mittlere Führungskräfte, die das Pensionsalter noch nicht erreicht haben, wird der Anreiz nach Alter gestaffelt. Die Gewerkschaften haben sich auf ein neues Instrument zur Förderung der Wiederbeschäftigungsfähigkeit von Angestellten und mittleren Führungskräften geeinigt. In diesem Fall wird das Arbeitsverhältnis mit Stellantis beendet, wenn die Person, wiederum auf freiwilliger Basis, eine andere, bereits konkret bezeichnete Stelle bei einem anderen Unternehmen annimmt.

Die Einigung mit Stellantis wurde nicht von der stärksten italienischen Metallgewerkschaft FIOM unterzeichnet. Seit 2021 habe Stellantis in Italien bereits 4.000 Jobs abgebaut, beklagte der Gewerkschaftsverband.

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