Auftragsstau der deutschen Industrie hat weiter angehalten

Auftragsstau der deutschen Industrie hat weiter angehalten

Auftragsstau der deutschen Industrie hat weiter angehalten

Die Auftragsbücher der deutschen Industriebetriebe sind trotz der sich abzeichnenden Rezession so prall gefüllt wie noch nie. Der Bestand an Bestellungen sei im Juli um 0,7 Prozent zum Vormonat gewachsen, wie das deutsche Statistische Bundesamt mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es einen Zuwachs von 12,6 Prozent.

"Damit hat der Auftragsbestand des Verarbeitenden Gewerbes einen neuen Höchststand seit Beginn der Erfassung im Jahr 2015 erreicht", wie die Statistiker betonten, die auch einen Grund für den Auftragsstau hinterher schoben: "Neben hohen Energiekosten für die Industriebetriebe führt die anhaltende Knappheit an Vorprodukten nach wie vor zu Problemen beim Abarbeiten der Aufträge", hieß es.

Die offenen Aufträge aus dem Inland erhöhten sich im Juli um 0,3 Prozent zum Vormonat, die aus dem Ausland um 0,8 Prozent. Besonders bei den Herstellern von Investitionsgütern wie Maschinen, Anlagen und Fahrzeugen stapelten sich die Bestellungen: Hier gab es ein Plus von 0,7 Prozent. Verlassen sollte sich die Industrie auf ihre dicken Auftragsbücher allerdings nicht: Ökonomen warnen davor, dass in einer wegen der Energiekrise drohenden Rezession bereits erteilte Aufträge auch wieder storniert werden könnten.

Die Reichweite des Auftragsbestands stagnierte den Angaben zufolge bei 8,0 Monaten. Diese gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten.

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