Auftragspolster deutscher Industrie wuchs im April weiter

Bestand an Bestellungen stieg von März auf April um 1 Prozent

Auftragspolster deutscher Industrie wuchs im April weiter

Auftragspolster deutscher Industrie wuchs im April weiter

Trotz Ukraine-Kriegs sammelt die deutsche Industrie weiter fleißig Aufträge. Der Bestand an Bestellungen stieg von März auf April um 1,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Binnen Jahresfrist erhöhte sich das Polster um 18,8 Prozent. "Gestörte Lieferketten infolge des Kriegs in der Ukraine und anhaltender Verwerfungen durch die Coronakrise wie Schließungen von Häfen in China führen nach wie vor zu Problemen beim Abarbeiten der Aufträge."

Auch im April war demnach wie in den Monaten zuvor in vielen Branchen das Auftragseingangsvolumen höher als der Umsatz. Grund für diesen Nachfrageüberhang dürfte auch die anhaltend hohe Knappheit an Vorprodukten sein.

Die offenen Inlandsaufträge erhöhten sich im April gegenüber März um 0,6 Prozent und die unerledigten Aufträge aus dem Ausland um 1,2 Prozent. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern fiel der Auftragsbestand um 0,5 Prozent, bei Investitionsgüter-Produzenten stieg er um 1,3 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand sogar um 3,7 Prozent höher als im Vormonat.

Die Reichweite des Auftragspolsters hat einen Rekord erreicht. Sie markierte mit 8,1 Monaten im April den höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe 2015. Bei den Herstellern von Investitionsgütern kletterte die Reichweite sogar auf 11,9 Monate, bei Vorleistungsgütern lag sie bei 4,0 Monaten und bei Konsumgütern bei 3,6 Monaten.

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