Auftragsbestand der deutschen Industrie im Jänner gesunken

Erstmals seit fast zwei Jahren

Auftragsbestand der deutschen Industrie im Jänner gesunken

Auftragsbestand der deutschen Industrie im Jänner gesunken

Der Auftragsstau in den deutschen Industriebetrieben ist im Jänner erstmals seit fast zwei Jahren gesunken. Der Bestand an Bestellungen sei um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. "Der Auftragsbestand ist damit das erste Mal seit Mai 2020 wieder gesunken", hieß es dazu. Dieser Rückgang könne auf "Bereinigungen älterer Auftragsbestände durch die Unternehmen hinweisen".

Die Betriebe hatten zuvor seit Juni 2020 von Monat zu Monat mehr neue Aufträge bekommen, als sie abarbeiten konnten. Ein wesentlicher Grund dafür dürften Lieferengpässe bei Vorprodukten gewesen sein. So fehlen etwa den Autobauern die begehrten Mikrochips, weshalb sie trotz starker Nachfrage nicht so viele Fahrzeuge bauen können wie eigentlich möglich. Der Auftragsbestand lag im Jänner trotz des Rückgangs zum Vormonat immer noch um 20,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Deren Reichweite hat sich zugleich weiter auf ein Rekordniveau erhöht. Sie markierte im Jänner mit 7,8 Monaten "einen neuen Höchststand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015", wie die Statistiker betonten. Bei den Herstellern von Investitionsgütern wie Maschinen und Fahrzeugen ist die Reichweite mit 11,1 Monaten besonders hoch. Sie gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten.

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