Trend Logo

AUA-Kollektivvertrag für Bordcrews kann in Kraft treten

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Piloten und Flugbegleiter stimmten dem neuen KV zu
©APA/APA/ROBERT JAEGER/ROBERT JAEGER
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die Gewerkschaftsglieder unter den Crews der Austrian Airlines (AUA) haben wie erwartet dem neuen Kollektivvertrag (KV) zugestimmt. Das teilte die zuständige Gewerkschaft vida am Donnerstag mit. Die Gewerkschaft und der Betriebsrat Bord hatten dieses Mal - im Gegensatz zur ersten Abstimmung Mitte April - die Zustimmung empfohlen. Der neue KV läuft bis Ende 2026 und sieht bis dahin drei Gehaltssprünge vor. Im Schnitt steigen die Gehälter um insgesamt 19,4 Prozent.

von

Laut vida haben sich 82 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder für den KV ausgesprochen. Die Beteiligung lag bei 84 Prozent. Rund 60 Prozent des AUA-Bordpersonals sind bei der Gewerkschaft. Der Abschluss garantiere über die kommenden drei Jahre hinweg deutliche Einkommenssteigerungen über der Inflationsrate. Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft vida, gab sich nach dem Arbeitskampf zu Ostern nun versöhnlich. Die Gespräche hätten "stets in einem respektvollen Rahmen stattgefunden, selbst in jenen Phasen, in denen wir hart in der Sache verhandelt haben", erklärte Liebhart.

Management und Gewerkschaft hatten sich vergangene Woche nach mehr als 20 Verhandlungsrunden auf einen neuen Kollektivvertrag für die rund 1.000 Pilotinnen und Piloten und die 2.500 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter geeinigt. Ein Streik sowie mehrere Betriebsversammlungen hatten im Frühjahr zu Hunderten Flugausfällen geführt und einen Millionenschaden verursacht.

Neben den Gehaltssteigerungen wurde auch eine sogenannte Friedenspflicht vereinbart. Das heißt, während der Laufzeit des Kollektivvertrags bis Ende 2026 dürfen keine Betriebsstörungen in Form von Streiks stattfinden.

Ein AUA-Mitarbeiter fotografiert während einer Betriebsversammlung der Austrian Airlines AG (AUA)-Belegschaft am Donnerstag, 4. April 2024, in Schwechat.

Über die Autoren

Logo
Abo ab €16,81 pro Monat
Ähnliche Artikel
Erneuerbare wachsen nicht so schnell wie der Stromverbrauch
Nachrichtenfeed
IEA ortet rasanten Anstieg des weltweiten Stromverbrauchs
Liebherr beschäftigt in Lienz insgesamt rund 1.340 Mitarbeiter
Nachrichtenfeed
Liebherr will bis zu 960 Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken
IHS-Chef schlägt Regierung Maßnahmenpaket für "Wachstumsturbo" vor
Nachrichtenfeed
IHS rechnet mit "verhaltenem" Wirtschaftswachstum bis 2028
580 Gemeinden in Österreich ohne Lebensmittelvollsortimenter
Nachrichtenfeed
Zahl der Supermärkte nimmt in kleinen Gemeinden ab
Der Autoabsatz hat nach schwachen Jahren wieder angezogen
Nachrichtenfeed
Autoabsatz steigt EU-weit um 4,3 % - Österreich 25 %
Frächter warnen vor Chaos auf Straßen in kommenden Jahren
Nachrichtenfeed
Frächter mahnen Koordination von Baustellen ein
Olympia und Fußball-EM bringen Sporthandel Umsatzsteigerung
Nachrichtenfeed
Olympia und Fußball-EM bringen Sporthandel Umsatzsteigerung
Knill, Nehammer und Mahrer präsentieren "Wachstumsplan"
Nachrichtenfeed
Nehammer für Bürokratieabbau und Steuersenkungen
Opel-Werk
Unternehmen
Final Countdown für Opel-Werk in Aspern
Die Mieten stiegen im Schnitt um 7,2 Prozent
Nachrichtenfeed
Inflation sinkt auf niedrigsten Stand seit Juli 2021
Die Fresenius-Tochter Vamed wird aufgespalten
Nachrichtenfeed
Vamed-Betriebsrat warnt vor Spardruck bei Reha-Kliniken
Bundeswettbewerbsbehörde funkte dazwischen
Nachrichtenfeed
Beton-Ehe zwischen Asamer und Rohrdorfer kommt vorerst nicht