Atrium meldet satten Jahresgewinn

Anleger können sich über einen Gewinn je Aktie von 28 Cent freuen. Für heuer ist CEO Rachel Lavine vorsichtig optimistisch und plant weitere Zukäufe.

Der Vorsteuergewinn von Atrium European Real Estate Limited erhöhte sich im abgelaufenen Jahr um 34,9 Prozent auf 169,7 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ausgenommen Aufwertungen stieg um 46,5 Prozent auf 144,2 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Freitag ad hoc mit.

Die Neubewertungsgewinne beliefen sich auf 129 Mio. Euro. Insgesamt erhöhte sich das einkommenserwirtschaftende Portfolio um zwei auf 155 Objekte und wird mit 2,1 Mrd. Euro (2010: 1,5 Mrd.) bewertet.

Der Nettomietertrag verbesserte sich "auf Vorjahresvergleichsbasis" um 8,6 Prozent auf 138,1 Mio. Euro, der Bruttomietertrag um 7,5 Prozent auf 152,5 Mio. Euro.

Die Fremdmittel sind per Jahresende 2011 auf 568 Mio. Euro nach 425 Mio. Euro gestiegen, die Barliquidität wird mit 235 Mio. Euro beziffert.

Atrium will seine Dividende um gut ein Fünftel von 14 auf 17 Cent je Aktie anheben, "vorbehaltlich rechtlicher und regulatorischer Bedingungen und Beschränkungen und der wirtschaftlichen Durchführbarkeit", wie es im Geschäftsbericht heißt.

Dem heurigen Jahr blickt das Management "mit einem vorsichtigen Maß an Optimismus entgegen". Zentrales Ziel bleibe die Steigerung der Mieterträge, daneben könnte Atrium auch auf Einkaufstour gehen: "Um das organische Wachstum zu ergänzen, werden wir weiterhin Gelegenheiten suchen um hochqualitative, einkommenserwirtschaftende Objekte in den Top-Städten unserer Kernmärkte zu akquirieren", heißt es. Dabei will sich Atrium auf Ausbauten von bestehenden Objekten und Erweiterungen in Kernlagen mit großer Vorvermietungsquote konzentrieren.

APA/hahn

Wirtschaft

12 Fragen: Den Brexit verstehen

Sturmschäden: Wann die Versicherung zahlt

Versicherung

Sturmschäden: Wann die Versicherung zahlt

Bitcoins aus der Trafik: Grazer Start-up braucht keine Bankkonzession

Wirtschaft

Bitcoins aus der Trafik: Grazer Start-up braucht keine Bankkonzession