AT&S-Umsatz im Halbjahr rund ein Drittel höher

Zusätzliche Kapazitäten aus Werk in Chongqing sorgten für mehr Umsatz

AT&S-Umsatz im Halbjahr rund ein Drittel höher

AT&S-Umsatz im Halbjahr rund ein Drittel höher

Der börsennotierte Leiterplattenhersteller AT&S hat im ersten Halbjahr 2021/22 seinen Umsatz um rund ein Drittel gesteigert und erneut den Ausblick für die Kennzahl angehoben. Das teilte AT&S am Donnerstag mit. Auch operativ (EBITDA) schnitt das Unternehmen dank des gestiegenen Umsatzes besser ab, Anlaufkosten für das Werk in Chongqing in China drückten die Zahl aber leicht nach unten. Unterm Strich erhöhte sich das Konzernergebnis von 14,1 Mio. auf 18,3 Mio. Euro.

Im Halbjahr legte der Umsatz um 29,7 Prozent auf 697,6 Mio. Euro zu. Die Steigerung sei den zusätzlichen Kapazitäten aus dem Werk in Chongqing, der Nachfrage nach Modul-Leiterplatten sowie einem breiteren Anwendungsportfolio bei mobilen Endgeräten geschuldet. Der Bereich Automotive sei zudem bisher nicht von Einschränkungen aufgrund des Engpasses bei Halbleitern belastet gewesen, die Lage werde jedoch weiterhin genau beobachtet.

Von dem Umsatzplus profitierte auch das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA), welches um 17,7 Prozent auf 130,9 Mio. Euro zulegte. Belastend schlugen sich die Anlaufkosten für Chongqing, Wechselkursschwankungen beim US-Dollar und beim Chinesischen Renminbi sowie höhere Kosten für Material, Transport und Energie nieder, so das Unternehmen. Zudem seien die Ausgaben für Forschung und Entwicklung erhöht worden.

Für neue Kapazitäten und Technologien hat AT&S für das laufende Geschäftsjahr ein Investitionsvolumen von bis zu 700 Mio. Euro veranschlagt.

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