Asien-Pazifik-Börsen setzen Negativtrend fort

Nach den Kursstürzen an den Börsen weltweit zu Wochenbeginn in Folge der Schuldenkrise in den USA und Europa hat sich der Negativtrend am Dienstag zu Beginn des Parketthandels im Asien-Pazifik-Raum fortgesetzt.

In Tokio verlor der Nikkei 225 innerhalb weniger Minuten 342,31 Punkte oder 3,76 Prozent und fiel damit erstmals seit Mitte März wieder unter die 9.000-Punkte-Marke auf 8755,25 Punkte.

Der breiter gefasste Topix sank um 27,06 Punkte oder 3,46 Prozent auf 755,8 Punkte. Kurz zuvor hatten auch die Börsen in Neuseeland und Australien eine weitere Aktien-Talfahrt erlebt. In Wellington sank der Index NZX 50 gleich nach Handelsbeginn um 92 Punkte oder 3 Prozent auf 3.093 Zähler. An der Börse in Sydney fiel der ASX 200 um 150 Punkte oder 3,6 Prozent auf das neue Tief von unter 4.000 Punkten - zum ersten Mal seit zwei Jahren. Auch die Börsen in China und Hongkong rutschten weiter kräftig ins Minus. Der Hang Seng-Index in Hongkong eröffnete 6,25 Prozent niedriger, während die chinesischen Aktienmärkte in Shanghai und Shenzhen zum Auftakt um 2,33 Prozent beziehungsweise 2,7 Prozent fielen.

Der Euro gab im frühen Handel in Fernost am Dienstag gegenüber Dollar und Yen nach. Ungeachtet der Ankündigung der Europäischen Zentralbank, zur Eindämmung der Schuldenkrise italienische und spanische Staatsanleihen zu kaufen, verlor die Gemeinschaftsdevise auf 1,4129 Dollar nach einem Kurs um 1,4400 Dollar am Montag. Zum Yen notierte der Euro bei 110 Yen nach zeitweise 114 Yen am Montag.

Von der anhaltenden Verunsicherung an den Devisenmärkten profitierte vor allem der Schweizer Franken. Sowohl gegen Euro wie gegen Dollar notierte die Schweizer Währung nahe eines Allzeithochs. Der Euro notierte bei 1,0640 Franken.

Der Dollar geriet wegen der Herabstufung der US-Bonität durch die Ratingagentur SP weiter unter Druck. Er verlor auf 77,57 Yen nach Notierungen über 80 Yen in der vergangenen Woche.

- APA

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