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Armin Thurnher erhält den Staatspreis für Kulturpublizistik

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Wird ausgezeichnet: Armin Thurnher
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Der Österreichische Staatspreis für Kulturpublizistik 2024 geht an den Journalisten, Publizisten, Essayisten und "Falter"-Herausgeber Armin Thurnher (75). Das gab am Freitag das Kulturministerium bekannt. Der im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik vergebene Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und ging zuletzt an die Philosophin Isolde Charim, die nun gemeinsam mit Doron Rabinovici und Matthias Schmidt der Jury angehörte.

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Der Österreichische Staatspreis für Kulturpublizistik 2024 geht an den Journalisten, Publizisten, Essayisten und "Falter"-Herausgeber Armin Thurnher (75). Das gab am Freitag das Kulturministerium bekannt. Der im Zwei-Jahres-Rhythmus abwechselnd mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik vergebene Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und ging zuletzt an die Philosophin Isolde Charim, die nun gemeinsam mit Doron Rabinovici und Matthias Schmidt der Jury angehörte.

Armin Thurnher habe "eine Sonderstellung als Publizist und Autor, der politische Kommentare stets als Bezugnahme auf große gesellschaftliche Entwicklungen versteht. Zugleich ist er auch seit Jahrzehnten Beobachter und Kritiker der österreichischen Medienlandschaft. Er thematisiert beständig die Bedingungen und Möglichkeiten publizistischen Arbeitens, wodurch die engen Verbindungen zwischen Medien und Politik in Österreich sichtbar und verhandelbar werden", hieß es in der Jurybegründung.

"Armin Thurnher hat als Mitbegründer und Herausgeber des 'Falter' Zeitungsgeschichte geschrieben und die Wiener Stadtzeitung weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt gemacht. Er hat Jahrzehnte lang als Chefredakteur herausragende Journalist:innen um sich geschart und journalistische Standards neu definiert", würdigte Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) den Ausgezeichneten auch als Kolumnist und Buchautor, "der es wie nur wenige andere versteht, zur Freude seiner Leser:innen essayistisch über Österreich und Europa nachzudenken". Mayer: "Ihn zu lesen, stärkt den öffentlichen Diskurs, macht uns klüger, schärft unser Urteilsvermögen und fördert unseren Möglichkeitssinn. Solange es Journalisten wie ihn gibt, sind wir nicht verloren."

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