Arbeitskosten in Deutschland stark gestiegen

Im ersten Quartal Plus von 4,5 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum

Arbeitskosten in Deutschland stark gestiegen

Arbeitskosten in Deutschland stark gestiegen

Arbeit in Deutschland hat sich Anfang 2022 so kräftig verteuert wie seit rund zwei Jahren nicht mehr. Die Kosten je geleisteter Arbeitsstunde stiegen im ersten Quartal um 2,4 Prozent zum Ende 2021 und um 4,5 Prozent binnen Jahresfrist, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Die Arbeitskosten setzen sich zusammen aus Bruttoverdiensten sowie Lohnnebenkosten und werden im Verhältnis zu den geleisteten Stunden berechnet. Während die Bruttoverdienste um 4,3 Prozent zum Vorjahresquartal anzogen, kletterten die Lohnnebenkosten um 5,3 Prozent und damit so stark wie seit Anfang 2017 nicht mehr. Im vergangenen Jahr hatten die Arbeitskosten nur um 1,6 Prozent zugelegt und damit so gering wie seit 2008 nicht mehr.

Europaweite Ergebnisse liegen derzeit erst für das vierte Quartal 2021 vor. Demnach verteuerte sich eine Stunde Arbeit im Durchschnitt der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,6 Prozent. Deutschland lag mit 2,5 Prozent knapp darunter. In Griechenland (-2,1 Prozent) und Portugal (-0,9 Prozent) verbilligte sich der Faktor Arbeit. Die höchsten Arbeitskosten-Wachstumsraten in der EU gab es zur Zeit in Litauen (+17,8 Prozent), Bulgarien (+11,7 Prozent), die Slowakei (+11,0 Prozent) sowie Polen und Ungarn (+10 Prozent).

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