Apple-Store-Mitarbeiter wollen Gewerkschaft gründen

Unterschriften werden gesammelt - 30 Prozent der Belegschaft müssten zustimmen

Apple-Store-Mitarbeiter wollen Gewerkschaft gründen

Apple-Store-Mitarbeiter wollen Gewerkschaft gründen

Beschäftigte eines Apple-Stores in New York wollen eine Gewerkschaft gründen. Sie hätten damit begonnen, Unterschriften zu sammeln, teilten sie am Montag mit. Ziel sei die Zustimmung von mindestens 30 Prozent der Beschäftigten, das ist die Mindestquote für die Gründung einer Gewerkschaft. Es wäre die erste in dem US-Technologiekonzern.

Die Beschäftigten des Apple-Geschäfts in der Grand Central Station in Manhattan sind in einer Gruppe organisiert, die sich "Fruit Stand Workers United" nennt. Ihre Kampagne zur Gründung einer Gewerkschaft wird von Workers United unterstützt; unter diesem Namen haben sich in den vergangenen Monaten die Beschäftigten mehrerer Starbucks-Filialen zusammengetan. Workers United wiederum gehört zur einflussreichen US-Dienstleistungsgewerkschaft Service Employees International Union.

Workers United bestätigte der Nachrichtenagentur AFP die Unterstützung für die Apple-Beschäftigten. "Wie so viele aktuelle Kampagnen wird auch diese von Beschäftigten angeführt" und nicht von einer traditionellen Gewerkschaft, betonte die Organisation. "Wir erkennen den gewaltigen Mut an, den diese Beschäftigten haben, indem sie für ihre Rechte einstehen, und werden sie bei jedem Schritt auf ihrem Weg unterstützen."

Fruit Stand Workers United erklärte auf ihrer Internetseite, es herrschten "außergewöhnliche Zeiten" - die Gruppe verwies auf die andauernde Corona-Pandemie und die "in unserer Generation nie erlebte" hohe Inflation. Die Gruppe forderte einen Mindestlohn von 30 Dollar pro Stunde (knapp 28 Euro) und mehr bezahlten Urlaub.

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