Anzengruber: "Geringe Wasserführung hat belastet"

Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber zum Ergebnis 2011.

Format: Herr Anzengruber, der Verbund verbuchte 2011 einen Gewinn pro Aktie von 1,01 Euro. Gegenüber 2010 ist das ein Rückgang von 21 Prozent. Wo lagen die Hinkelsteine?

Anzengruber: Die Wasserführung fiel im historischen 30-jährigen Vergleich um elf Prozent niedriger aus. Das belastete das operative Ergebnis mit 120 Millionen Euro. Außerdem erlitten wir Währungsverluste im Ausmaß von 86 Millionen Euro, weil die Türkische Lira im Vergleich zum Euro 20 Prozent einbüßte.

Der frei verfügbare Cashflow ist ersmals seit fünf Jahren wieder positiv. Wie wichtig ist es derzeit freies Kapital für Investitionen zu haben? Spüren Sie eine Kreditklemme?

Nein, neben dem freien Cashflow steht uns ein Kreditrahmen von 750 Millionen Euro zur Verfügung, den wir uns soeben gesichert haben.

Was erwarten Sie für das Gesamtjahr 2012?

Bisher ist die Wasserführung heuer sehr zufriedenstellend. Für einen konkreten Jahresausblick ist es aber noch zu früh.

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