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AMA-Marketing verschärft die Kontrollen

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AMA verschärft Kontrollen
©APA/APA/VGT.AT/VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN
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Zentrale Aufgabe der AMA-Marketing ist die Qualitätssicherung landwirtschaftlicher Produkte und deren Verarbeitungsprodukte. Und dieser Funktion werde sie durchaus gerecht, geht aus dem Tätigkeitsbericht der AMA-Marketing für das Vorjahr hervor. Laut dem Bericht waren 41.258 landwirtschaftliche Betriebe im AMA-Gütesiegel-Programm eingebunden. Dabei gab es 23.500 Vor-Ort-Kontrollen, nach 17.000 Kontrollen 2021. Hinzu kamen rund 4.400 Produkt- und Rückstandsanalysen.

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Zentrale Aufgabe der AMA-Marketing ist die Qualitätssicherung landwirtschaftlicher Produkte und deren Verarbeitungsprodukte. Und dieser Funktion werde sie durchaus gerecht, geht aus dem Tätigkeitsbericht der AMA-Marketing für das Vorjahr hervor. Laut dem Bericht waren 41.258 landwirtschaftliche Betriebe im AMA-Gütesiegel-Programm eingebunden. Dabei gab es 23.500 Vor-Ort-Kontrollen, nach 17.000 Kontrollen 2021. Hinzu kamen rund 4.400 Produkt- und Rückstandsanalysen.

Damit reagierte die AMA-Marketing auf die Veröffentlichung von Filmaufnahmen über Missstände in Mastbetrieben und Schlachthöfen. Die Kontrollen hätten den "ordnungsgemäßen Umgang mit kranken Tieren zum Schwerpunkt und würden verstärkt im Schweine- und Hühnermastbereich durchgeführt und 2023 intensiviert werden", teilte die AMA-Marketing in ihrem Tätigkeitsbericht mit.

Die AMA-Marketing konnte sich im Vorjahr über ein etwas höheres Budget freuen: Es stieg von 19,2 auf 19,8 Mio. Euro. Die Tochter der Marktordnungs- und Zahlstelle Agrarmarkt Austria wird großteils über die Agrarmarketingbeiträge von Landwirten und Verarbeitern finanziert. Größte Beitragszahler waren im Vorjahr die Bereiche Milch mit 10,1 Mio. Euro, Fleisch mit 5,3 Mio. Euro sowie Obst, Gemüse und Kartoffel mit 2,3 Mio. Euro.

Beim Bio-Anteil je Produktgruppe gab es nur beim Gemüse einen signifikanten Anstieg von 11,2 Prozent auf 17,77 Prozent. So macht der Bio-Anteil bei Milch etwa 18 Prozent aus, bei Rindern 17,54 Prozent oder bei Kartoffeln 19,92 Prozent. Den höchsten Bio-Anteil gab es bei Schafen und Lämmern mit 28,9 Prozent.

Mit 5,9 Mrd. Euro - mehr als einem Drittel - ist Deutschland Österreichs wichtigster Exportmarkt, gefolgt von Italien, Ungarn und den Niederlanden.

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