Wir wollen eine Gesamtschule bis 14 und mehr Mitbestimmung im Unterricht

„Schulreformen dürfen nicht länger von der Meinung der Gewerkschaft abhängen.“

Unsere Schule gehört dringend reformiert. Und trotzdem hat es die Regierung verabsäumt, im aktuellen Schulpaket Verbesserungen vorzunehmen. Sogar das Gegenteil ist der Fall: Wie aus heiterem Himmel werden die schulautonomen Tage gestrichen – was in Zukunft noch mehr Stress und Druck für uns SchülerInnen bedeutet (der Vorschlag kam im Übrigen – oh Wunder! – von der Lehrergewerkschaft).

Statt solcher Verschlechterungen brauchen wir eine umfassende Schulreform. Die Forderungen von unserem Verein „Coole Schule“ liegen ja schon seit langem auf dem Tisch, nur umgesetzt wird nach wie vor nichts. Wir wollen eine Gesamtschule bis 14, damit alle Kinder eine Chance auf eine höhere Bildung haben. Wir wollen mehr SchülerInnenmitbestimmung im Unterricht, damit wir unsere Interessen und Talente mehr ausleben können. Wir wollen eine verpflichtende Ausbildung der LehrerInnen in Sozialkompetenz sowie Feedback mit Konsequenzen, damit respektlose, inkompetente und autoritäre Lehrkräfte der Geschichte angehören. Wir wollen weniger SchülerInnen in den Klassen, mehr StützlehrerInnen, bessere Schulgebäude und vieles mehr.

An Forderungen fehlt es nicht; sehr wohl aber am politischen Willen. Und, wie man in den letzten Wochen gesehen hat, an Durchsetzungskraft. Schulreformen wie die oben geforderten dürfen nicht mehr von der Meinung der Lehrergewerkschafter abhängen. Denn eines ist schon klar: Unsere Zukunft wird von der Qualität unserer Schule bestimmt. Und unsere Zukunft ist mir zu wichtig, als dass ich sie uns weiterhin von gestrigen und reformresistenten Lehrergewerkschaftern verbauen lasse.

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