Wenn eine Volkswirtschaft die Schotten
dicht macht, macht sie sich zum Bonsai

„Die Zukunft der österreichischen Wirtschaft liegt in der Vernetzung innerhalb des gesamten europäischen Raums.“

Wenn eine Volkswirtschaft die Schotten dicht macht, macht sie sich zum Bonsai. Leider droht Österreich genau zu diesem wirtschaftlichen Bonsai zu werden. Denn die stumpfsinnigen Restriktionen im österreichischen Einwanderungsrecht, aber auch das xenophobe Klima machen den Wirtschaftsstandort Österreich wenig attraktiv. Die österreichische Wirtschaft aber ist auf qualifizierte Zuwanderer angewiesen, sowohl aus dem Bereich der technischen Berufe als auch aus dem Bereich der ­quali­tätsvollen Pflege, der Kinderbetreuung und der sozialen ­Dienste.
Ein Beispiel: Wien wächst bis zum Jahr 2025 auf zwei ­Millionen EinwohnerInnen. Der Anteil der WienerInnen über 60 steigt in diesem Zeitraum exponentiell an. Pflege zuhause ist daher Gebot der Stunde, kann aber vom inländischen Arbeitsmarkt nicht bewältigt werden.
Das Gleiche gilt für den Bereich der Kinderbetreuung. Hier stößt sogar die ohnehin wenig ambitionierte Kindergartenoffensive der Bundesregierung an ihre Grenzen, weil schlicht das ­qualifizierte Personal fehlt.
Die Zukunft der österreichischen Wirtschaft liegt in der Vernetzung innerhalb des gesamten europäischen Raums. Eine lebendige und krisenfeste Wirtschaft ist eine Wirtschaft, die keine Grenz­balken kennt und freie Hände hat, um die besten Köpfe aus aller Welt für sich zu gewinnen.
Es ist an der Zeit, dass sich die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP von ihrer paradoxen Einwanderungspolitik verabschieden. Wir wollen schließlich, dass unsere Wirtschaft entschieden besser aufgestellt ist als unser Fußball.

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