Wenn die minimalen Stiftungs-Steuervorteile korrigiert werden, bin ich einverstanden

„Das bestehende Stiftungsrecht hat viel Geld nach Österreich gebracht.“

Ich habe meine Stiftung nicht gegründet, um Steuern zu sparen. Ich zitiere aus der Stiftungsurkunde: „Die Stiftung hat den Zweck, die Verwaltung des Vermögens sowie insbesonders der Beteiligung der Stiftung und damit den Fortbetrieb der im Rahmen dieser Beteiligung geführten Unternehmen sicherzustellen. Zweitens aus den Erträgen des Stiftungsvorstandes die Begünstigten zu fördern.“ Wer sind nun diese Begünstigten? Meine Familie erhält 20 Prozent des jährlichen Gesamtüberschusses (bis heute keine Zuwendungen). Für soziale Anliegen 20 Prozent und für Kunst 10 Prozent. Die restlichen 50 Prozent werden thesauriert, damit die Stiftung und alle ihre Unternehmungen auf sicheren Beinen stehen. Das alles wird in Zukunft vielleicht anders sein. Wenn weder meine Familie noch Personen meines Vertrauens die Zukunft der Stiftung bestimmen können.

Franz Vranitzky und Ferdinand Lacina haben ein Stiftungsrecht geschaffen, das viele Unternehmen in Österreich gehalten und viel Geld nach Österreich gebracht hat.  Zum Wohle des Landes. Werner Faymann und Josef Pröll erkennen die Gefahr, die in dieser Entscheidung des OGHs lauert. Und ich bin fest davon überzeugt, dass sie alles tun werden, um diese für alle untragbare Situation zu entschärfen. Und wenn die bestehenden minimalen steuerlichen Vorteile der Stiftung korrigiert werden, bin ich damit einverstanden. Absolut nicht einverstanden, und hier arbeiten wir bereits an alternativen Lösungen, bin ich jedoch mit der kalten Enteignung. Ich werde mir in Zukunft weder den Aufsichtsrat noch den Beirat nach dem Random-System aus dem Telefonbuch holen.

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