Top ausgebildete junge Leute wären beste Medizin für Wirtschaft und Arbeitsmarkt

„Geld in Schulen anlegen: zeitgemäße Architektur innen wie außen, WLAN und Laptops für alle Schüler und Lehrer.“

Die Panik sitzt der Politik wieder mal im Nacken: steigende Arbeitslosigkeit, ein Konkurs nach dem anderen und die Studierenden auf den Barrikaden. Wo sollte mitten in der Krise ein Konjunkturpaket 3 ansetzen?
Zwanzig Jahre nach meiner Matura habe ich mal wieder meine alte AHS besucht, und siehe da: der gleiche graue Kasten. Immerhin gibt es mittlerweile einen (in Zahlen: 1) Computer mit Internetanschluss für alle Lehrkräfte. Der ganze Stolz der Schule ist ein mit ein paar PCs ausgestatteter Raum für den EDV-Unterricht. Traurig: Für viele Schulen ist das immer noch eine Innovation.

Das zeigt: In Ausbildung und in Arbeitsplätzen wäre das Geld doppelt gut angelegt.  Zum einen sollten die alten Kästen landesweit komplett erneuert werden, sodass die Schule endlich im 21. Jahrhundert ankommt. Dazu gehören zeitgemäße Architektur innen wie außen, WLAN und Laptops für alle Schüler und Lehrer, moderne Sporteinrichtungen und Kantinen mit ausgewogenem Speiseplan. Und diesen Kickstart in die Gegenwart brauchen Kindergärten, Volks- und Hauptschulen ebenso wie höhere Schulen.

Zum anderen würde ein entsprechendes Großprojekt Arbeitsplätze auf allen Qualifikationsebenen sichern und dabei gerade den für Österreich so wichtigen kleingewerblichen Bereich unterstützen. Es wäre obendrein auch dezentral, denn Schulen stehen bekanntlich überall. Unsere Politiker betonen ja gerne, wie wichtig Bildung ist. Es wäre nun höchste Zeit, dafür auch etwas zu tun, und warum nicht gleich klotzen, statt immer nur zu kleckern. Bes­tens ausgebildete junge Menschen sind für Arbeitsmarkt und Wirtschaft die beste Medizin.

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