Stehen vor einer Ausgangslage, die es zuvor bei Verhandlungen noch nie gegeben hat

„Einzelne Unternehmen werden nicht überleben, wenn die Forderungen zu hoch ausfallen.“

Wir stehen nicht vor einer Verhandlung, wie sie jedes Jahr stattfindet. Wir stehen vor einer Ausgangslage, die es so noch nie gegeben hat. Bisher konnte man immer davon ausgehen, dass das jeweils nachfolgende Jahr ein Plus an Wirtschaftsleistung bringen wird und Unternehmen die erhöhten Kos­ten verdienen werden. Erstmals ist die österreichische Eisen- und Metallindustrie vor der Situation, bei der Produktion und den Auftragseingängen mit einem Minus von bis zu fünfzig Prozent konfrontiert zu sein. Da bleibt von vergangenen Gewinnen bei den meisten Betrieben nichts mehr übrig. Zu meinen, da ist noch viel Spielraum zum Verteilen, heißt, Arbeitsplätze zu riskieren, und würde einer Entsolidarisierung gleichkommen.

Heute stehen wir vor der Situation, dass die nächsten Jahre weit unter den Ergebnissen der vergangenen Jahre liegen werden.  Daher wird es für einzelne Unternehmen nicht mehr möglich sein zu überleben, wenn die Forderungen zu hoch ausfallen, da diese einfach nicht mehr verdient werden können. Deshalb ist eine ergebnisbezogene Beurteilung für Lohn- und Gehaltserhöhungen auch so wichtig, und darüber hinaus benötigen wir dringend mehr Flexibilität. Durchrechnungszeiträume müssen individuell nach Branchen erfolgen. Hätten wir diese Flexibilität in der Arbeitszeit bereits gehabt, hätten sich viele Unternehmen Kurzarbeit, Aussetzverträge und Kündigungen ersparen und damit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer dadurch hervorgerufenen Gehaltskürzung bewahren können.
Aber wenn sich alle vernünftig zusammenreden, dann bin ich zuversichtlich, dass wir einen vernünftigen Abschluss zusammenbringen.

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