Rückgänge wegen der Finanzkrise sind nicht zu erwarten

„Der Sport ist mit Sicherheit das Letzte, wo die österreichischen Konsumenten sparen.“

Das diesjährige Weihnachtsgeschäft hat für den Sporthandel sehr erfreulich begonnen. Gerade noch rechtzeitig hat sich Ende November mit den ersten Schneefällen der Winter in Österreich eingestellt. Das hat für gute Kauflaune gesorgt und die Nachfrage nach Wintersportartikeln angekurbelt. Der Sporthandel ist viel mehr vom Wetter abhängig als von allen anderen Faktoren.

Die vielzitierte Finanzkrise hat in den vergangenen Monaten keine Auswirkungen auf den Sporthandel gezeigt. Die Intersport-Händler konnten ihre Umsätze im September und Oktober im Schnitt um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Im November bremste zwar das Wetter das Interesse an Winterware wie Ski und Snowboards. Die Nachfrage insgesamt – insbesondere in den Bereichen Running, Outdoor, Teamsport und Fitness – hielt trotz gedämpfter Wirtschaftsstimmung an.

Die Österreicher sind eine sehr sportliche Nation, und die Freude an der Bewegung, am Sport lässt sich der Österreicher nicht vergrämen. Wenn die Konsumenten zum Sparen beginnen, dann ist der Sport mit Sicherheit das Letzte, wo gespart wird. Der Österreicher hat ein sehr hohes Gesundheitsbewusstsein und lässt sich die Freude an der sportlichen Bewegung nicht ­nehmen.

Rückgänge im diesjährigen Weihnachtsgeschäft sind nicht zu erwarten. Vielmehr werden steigende Umsätze den schwächeren Winterstart von November ausgleichen. Der erste Weihnachtssamstag hat bereits höhere Umsätze im Vergleich zum Jahr 2007 gebracht. Keine Spur also von Kauffrust. Die endgültige Weihnachtsbilanz kann allerdings erst Anfang Jänner gezogen werden. Mittlerweile sind im Sportfachhandel die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr wertmäßig den Weihnachtssamstagen gleichzusetzen. In der Zeit zwischen den Feiertagen haben die Konsumenten mehr Zeit zum Einkaufen, und viele wollen Geschenkgutscheine gegen Wintersportartikel einlösen.

Für den Sporthandel ist das Weihnachtsgeschäft allein allerdings nicht entscheidend, sondern das gesamte Wintersportgeschäft. Der sehr gute Winter 2007/2008 wird wahrscheinlich nicht zu überbieten sein, Rückgänge wegen der Finanzkrise sind aber nicht zu erwarten.

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