ÖVP konnte sich mit "ökosozialer Markt-wirtschaft" viele SPÖ-Themen einverleiben

„SPÖ müsste viel offensiver auftreten, um wieder glaubwürdig zu wirken. Die modera­te Linie könnte auch 2010 in Wien in einer Katastrophe enden.“

1. Warum ist die SPÖ für dich nicht wählbar?
Die SPÖ wird zwischen ÖVP und FPÖ aufgerieben, weil ihre potenziellen Themen wie Arbeit, Soziales und soziale Marktwirtschaft von anderen Parteien besser und schärfer dargestellt werden. Beim Integra­tionsthema sieht man schön, in welchem Dilemma sich die Partei befindet. Sie muss abwägen, ob sie mit der FPÖ um die Stimme des in seiner Existenz bedrohten Arbeiters kämpft oder ob sie ihren moderaten Kurs weiterfährt, welcher mit der epidemisch wirkenden Xenophobie in ihrer Zielwählerschaft nicht kom­patibel ist, wie die letzten Wahlen belegen.

2. Was machen die anderen Parteien besser?
ÖVP und FPÖ formulieren ihre Ziele klarer. Die FPÖ setzt auf die Ausländerkarte und sichert sich damit einen großen Teil der SPÖ-Stammwählerschaft in Krisenzeiten. Und die ÖVP konnte sich wie die CDU mit dem Schlagwort „ökosoziale Marktwirtschaft“ viele sozialdemokratische Themen einverleiben, ohne ihre eigene Wählerschaft dabei zu verlieren.

3. Was müsste die SPÖ verändern, damit du sie wählst?
Die SPÖ bräuchte eine ­Runderneuerung. Sie müsste viel offensiver auftreten, um wieder glaubwürdig zu wirken. Die modera­te Linie könnte auch 2010 in Wien in einer Katastrophe enden.

4. Warum ist Parteipolitik für dich (un)interessant?
Parteipolitik ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Sie zeigt Probleme auf und erlaubt einen Ausblick auf die zukünftige Route des Landes.

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