Neiddebatten und populistisches Ausspielen helfen ebenso wenig wie Demonstrationen

„Österreich hat in Fragen der Konfliktaustragung eine gute Tradition der Diskussionskultur.“

Die globale Rezession trifft die österreichische Industrie und Wirtschaft hart, ein Ende des freien Falls ist noch nicht abzusehen. In dieser herausfordernden Situation zeigen unse­re Unternehmen ein hohes Maß an Verantwortung und kämpfen um jeden Arbeitsplatz.

Denn alles ist besser, als Jobs zu verlieren – dies ist das Ziel.  Natur­gemäß sind viele Menschen, Unternehmer und Mitarbeiter, an­gesichts der Tiefe der Krise sehr besorgt. Die gegenwärtige Lage erfordert daher von allen Entscheidungsträgern hohe gemeinsame Verantwortung. Das gilt für die Unternehmen ebenso wie für die Arbeitnehmer und ihre Vertretungen. Österreich hat in Fragen der Konfliktaustragung eine gute Tradition der Diskussionskultur, auf diese sollte auch weiter gesetzt werden. Nützen die Entscheidungsträger und die Zivilgesellschaft diese Tradition, dann ist der soziale Friede in diesem Land – das immer noch das viertreichste der Europäischen Union und mit Recht stolz auf seine auch soziale Stabilität ist – sicherlich nicht gefährdet.

Eines sollte uns allerdings auch bewusst sein: Wer den sozialen Unfrieden schürt, der wird natürlich auch die Folgen einer solchen Vorgangsweise zu verantworten haben.  Neiddebatten oder das populistische Ausspielen gesellschaftlicher Gruppen gegeneinander ­helfen da ebenso wenig wie Demonstrationen. Unsere Probleme werden wir nicht auf der Straße lösen können, sondern nur in ­gemeinsamer Verantwortung – sozial ausgewogen, aber dennoch der wohl schwierigsten wirtschaftlichen Situation in der Zweiten Republik entsprechend.

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