Nachhaltiges Wirtschaften soll sich lohnen

„Leistungs­abhängige Gehälter sollen an den langfristigen Erfolg gekoppelt sein.“

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat den Blick geschärft für das, was wichtig ist: Wachstum, Beschäftigung, Sicherheit, Nachhaltigkeit – und auch den Blick dafür, was in den letzten Jahren ziemlich aus dem Ruder gelaufen ist: die Verhältnismäßigkeit bei den Managergehältern. Man kann es wohl niemandem erklären, wenn für schlechtes Management gutes Geld gezahlt wird, wenn Manager, nachdem sie ihr Unternehmen an den Rand des Ruins und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um den Job gebracht haben, auch noch mit Prämien belohnt werden. Dass diese Diskussion geführt wird, ist sehr verständlich.
Ich denke aber auch, dass diese Diskussion eine nachhaltige Neuorientierung auslösen kann, dass sich Eigentümer und Aufsichtsräte die Anreizsysteme für ihr Management anschauen. Letztlich müsste es allen Beteiligten darum gehen, wie die Unternehmen mittel- und langfristig gestärkt werden. Das Hauptaugenmerk sollte auf Investitionen und Beschäftigung, Innovation und Wachstum liegen, nicht auf kurzfristiger Gewinnmaximierung – die nicht selten auf Kosten von Arbeitsplätzen und Investitionen geht.

Das gilt in besonderem Maße für die Unternehmen, die im ­Eigentum des Staates stehen.  Deshalb bemühe ich mich für die Unternehmen in meinem Zuständigkeitsbereich um eine klare Neuregelung für die leistungsabhängigen Gehaltsbestandteile. Ganz zentral sind hier Zukunftsinvestitionen, Beschäftigung, strukturelle Verbesserungen und Kosteneffizienz und auch die rasche und effektive Umsetzung der Konjunkturpakete; das gilt sowohl für ÖBB und ASFINAG als auch für die Gesellschaften des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Techno­logie, etwa die Austro Control, das Austria Wirtschaftsservice, die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft und via donau. Die Kriterien für leistungsabhängige Gehälter sollen an langfristigen Unternehmenserfolg gekoppelt sein.
Das Ziel ist klar: Nachhaltiges Wirtschaften soll sich lohnen. Und es muss – jedenfalls so weit es Unternehmen im Staatsbesitz betrifft – für jede Bürgerin und jeden Bürger nachvollziehbar sein, dass der Lohn vom Management auch verdient ist.

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