Mit Hochdruck in die Entwicklung energie-effizienter Technologien zu investieren

„Eine Kilowattstunde Energie aus Photovoltaik ist zwanzigmal teurer als Einsparungen.“

Der Klima- und Energiefonds wurde 2007 von der österreichi­schen Bundesregierung ins Leben gerufen und mit 500 Millionen Euro dotiert. Die politische Motivation dafür war, deutlich sichtbare Impulse für die Restrukturierung des österreichischen Energiesystems zu setzen. Eine der Hauptaufgaben des Fonds ist es, Reduktionspotenziale bei Treibhausgasen bis 2012 zu sichten, um überschüssige Emissionsmengen durch Zukäufe von Emissionsrechten aus dem Ausland zu kompensieren.

Dabei sind zwei Handlungsfelder besonders hervorzuheben: der Verkehr und Raumheizungen bzw. Klimaanlagen. Diese beiden Segmente machen mit jeweils rund 30 Prozent beinahe zwei ­Drittel am energetischen Endverbrauch aus! Dementsprechend hoch ist hier das Einsparungspotenzial von Treibhausgasen, das mit natio­nalen energiepolitischen Initiativen nachhaltig gestaltet werden kann. Zusätzlich werden innovative Förderprogramme aufgebaut, wie etwa Österreichs erste Modellregion für Elektromobilität in Vorarl­berg und zukunftsweisende Mustersanierungsobjekte für Gewerbe­betriebe. Noch ist das Potenzial des Fonds in diesen Bereichen bei weitem nicht ausgeschöpft.

Umso wichtiger ist es, nun mit Hochdruck in die Entwicklung energieeffizienter Technologien zu investieren. Noch immer ist eine Kilowattstunde Energie, die mit einer Photovoltaik-Anlage erzeugt wurde, bis zu zwanzigmal teurer, als wenn sie durch den Einsatz moderner Technik schlicht eingespart würde. Reflexion ist jetzt notwendig – denn wenn millionenschwere Klimaschutzprogramme den Emissionsanstieg nicht einmal ansatzweise ausgleichen, ist man schnell bei einem Glaubwürdigkeitsproblem angelangt.

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