Mit der Bildungsdiskussion muss bereits im Vorschulalter begonnen werden

„Ein Haus beginnt man nicht im 2. Stock zu bauen, sondern beim Fundament.“

Die wochenlang geführte Diskussion war eines ganz sicherlich nicht: eine Bildungsdiskussion. Daher muss die Frage, welche Reformen notwendig sind, sehr rasch geklärt werden. Ein Haus beginnt man nicht im zweiten Stock zu bauen, entscheidend ist das Fundament. Daher muss man mit der Bildungsdiskussion bereits im Vorschulalter beginnen. Das verpflichtende Kindergartenjahr ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Ergibt sich nur die Frage, ob es genügend Kindergartenplätze gibt. Der in Wien bereits feststellbare Mangel an qualifizierten Kindergärtnerinnen stellt ein weiteres Problem dar. Selbstverständlich wird in naher Zukunft eine Ausweitung des Kindergartenbesuches auf zwei bis drei Jahre notwendig sein.

Die vorschulische Erziehung ist der Schlüssel für gerechte Startchancen in der Schule. Wer mit VolksschulpädagogInnen spricht, erkennt sehr rasch, dass die mangelnden sprachlichen, sozialen und motorischen Fähigkeiten der Schuleinsteiger einen optimalen Schulstart erschweren. Daher ist auch die Schwerpunktsetzung bei den Sprachförderkursen von eminenter Bedeutung. Der Ausbau des muttersprachlichen Unterrichts ist wichtig, um das Erlernen der Unterrichtssprache zu beschleunigen. Wenn diese Reformmaßnahmen greifen, wird es eher gelingen, den Unterrichtsertrag der Volksschule sicherzustellen.
Ein weiterer Reformschritt ist die rasche Umsetzung der Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25. In den Pflichtschulen scheint dies schon umgesetzt zu sein, nicht aber an den AHS-Standorten. Dieser Reformschritt muss ganz dringend auch für die Oberstufe gesetzlich festgelegt werden.

Clinton kündigt Konsequenzen an
 

Aktuell

Heftige Kritik der USA nach Wikileaks-Enthüllungen

Originelle Geschenkidee zur Weihnachtszeit
 

Aktuell

FORMAT verlost drei Bier-Adventskalender

Originelle Geschenkidee zur Weihnachtszeit
 

Aktuell

FORMAT verlost drei Bier-Adventskalender