Konzertierte und konzentrierte Maßnahmen sind nötig

„Wer nicht wirbt, stirbt – wer in diesen Monaten nicht doppelt wirbt, stirbt auch!“

Touristisch spiegelt sich die globale Finanzkrise in ­Österreich auf zwei Ebenen wider: Im Städte- und Businesstourismus ist diese (wenn auch zum Teil sehr „gehypte Situation“) unmittelbar jetzt schon spürbar. Daher kann man sicherlich von einer Krise sprechen. Businessreisende buchen entweder preisgünstigere Kategorien in der ­Hotellerie oder wechseln zu anderen Kommunikations­modellen.

Ganz anders in der Ferienhotellerie: Dort ist derzeit noch ­keine Veränderung der Buchungslage spürbar. Ganz im Gegenteil, der Schneefall in den vergangenen Tagen erzeugt vielmehr eine erhöhte Nachfrage nach Winterurlaub in Österreich. Die Vergangenheit hat auch gezeigt, dass in unserem Hauptmarkt Deutschland bei einem Sinken des BIP das Interesse an Urlaub in Österreich gestiegen ist. Das hat nicht nur mit der Preisstabilität und Sicherheit im Tourismusland Österreich zu tun, Hauptgrund ist die Erreichbarkeit und Flexibilität der Buchung für unsere Kunden. 85 Prozent unserer Gäste kommen mit dem Auto oder der Bahn. Gefragt ist jetzt eine Service-, Fahrplan- und Dienstleistungsoffensive der ÖBB. Die Deutsche Bahn hat ihre Hausaufgaben längst erledigt. Die Bewerbung von Österreich als Urlaubsland muss sich auf die Nahmärkte konzentrieren.

Die Stoßrichtung der Bewerbung sollte vonseiten der Landes­tourismusorganisationen, der Österreich Werbung sowie der ­Destinationsgesellschaften getragen werden. Auch wenn die ­Österreichische Hoteliervereinigung in der Vergangenheit – unter anderen Umständen – eine andere Vorgangsweise gefordert hat: Jetzt ist eine konzertierte, konzentrierte Aktion notwendig. So flexibel muss man sein! Weiters muss im Topf für Konjunkturbelebung eine „Werbe-­Export-Offensive“ für Österreich enthalten sein. Wer nicht wirbt, stirbt – wer in diesen Monaten nicht doppelt wirbt, stirbt auch! Langsamer und schmerzhafter. Daher ist es gerade jetzt wichtig, die Österreich Werbung mit den geforderten zusätzlichen 10 Millionen Euro für Werbung auszustatten. Das ist Gegensteuern für das Jahr 2009, sonst kommt die Krise im Tourismus und der Bauwirtschaft mit Verzögerung.

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