Fünf Punkte für eine neue betriebliche Altersvorsorge

„Jeder soll individuell in eine betrieb­liche Sicherheitspension wechseln können.“

Die weltweite Finanzkrise wirft für die heimischen Pensionskassen die Frage nach mehr Sicherheit in der Veranlagung der Pensionsgelder auf. Die Pensionskassen haben daher ein Fünf-Punkte-Reformprogramm für die betriebliche Altersvorsorge in Österreich entwickelt:

Erstens: eine Sicherheitspension schaffen.  Wechselt jemand in diese neue Veranlagungsform, werden seine Pensionsgelder ausschließlich nach der Maxime der Sicherheit veranlagt und nicht mehr nach dem Ertragsdenken. Dadurch kann zwar – nach heutiger Marktlage – nur ein Ertrag von mindestens 2,75 Prozent pro Jahr erwirtschaftet werden, dieses Ergebnis ist aber sicher.

Zweitens: Jeder soll individuell in die Sicherheitspension wechseln können.  Betriebspensionen sind eine kollektive Vorsorge – daher ist sie auch eine geeignete Ergänzung der ASVG-Pension. Da das Bedürfnis nach Sicherheit aber etwas sehr Persönliches ist, sollten Arbeitnehmer und Pensionisten individuell darüber entscheiden können, ob für sie die Sicherheitspension gilt oder nicht.

Drittens: Der Wechsel soll steuerlich gefördert werden.  Mit dem sogenannten Rechnungszins (RZ) wird die Pensionshöhe berechnet. Ein hoher RZ bedeutet auch eine höhere Wahrscheinlichkeit einer späteren Pensionskürzung. Der Wechsel in die Sicherheitspension erfordert, dass der RZ verringert wird, und das verringert die fiktive Pension. Damit der Wechsel keine finanzielle Einbuße bedeutet, sollte er steuerlich erleichtert werden.

Viertens: Gründung eines Pensionssicherungsfonds.  Mit diesem Fonds soll garantiert werden, dass die Pensionen nicht unter die Anfangspension sinken können. Der Fonds steht allen Kunden zur Verfügung, die in die Sicherheitspension wechseln.

Fünftens: Höhere Schwankungsrückstellungen.  Sie sind der „Airbag“ der Firmenpensionen, denn aus ihnen werden in schlechten Jahren Verluste abgefedert. Da die Pensionskassen in Österreich noch jung sind, gibt es zu wenig Rückstellungen. Um für zukünftige Krisen gewappnet zu sein, wollen wir die Schwankungsrückstellungen stark erhöhen.

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