Es geht um die Qualität und nicht um die Quantität

„Die Politik muss die Industrie anregen, Ökonomie & Ökologie zu verbinden.“

Im Wesentlichen hat die EU bisher richtig auf die Krise reagiert. Die Frage ist allerdings, ob es ausgiebig genug ist. Ich erwarte mir angesichts der Debatten im Vorfeld des G-20-Gipfels, dass hier noch einige weitere Schritte gesetzt werden. Diese sollten allerdings eine neue Qualität aufweisen. In der ersten Phase ging es darum, marode Banken und krachende Konzerne aufzufangen. Nun sollte man die Geldmittel so einsetzen, dass damit politische Ziele erreicht werden können: Am wichtigsten ist es, eine Verbindung zwischen dem Kampf gegen den Klimawandel und den Konjunkturpaketen herzustellen. Es ist also kein hinreichendes Argument der USA, zu sagen: Europa tut zu wenig – die Frage ist, was getan wird. Es geht um Qualität, nicht Quantität, sonst besteht die Gefahr, dass wir letztlich Geld verbrennen. Dass solche Programme durchaus möglich sind, zeigen Südkorea und China vor, wo 82 bzw. 38 Prozent der Konjunkturpakete in Umweltmaßnahmen investiert werden.

In der Autoindustrie sind die bisher beschlossenen Maßnahmen in den USA und in Europa in erster Linie Beschäftigungsprogramme.  Sinnvoll wäre es, bereits mit diesem ersten Schritt Umstrukturierungsmaßnahmen festzulegen, damit die Weichen für die Zukunft gestellt sind: Sonst kann es passieren, dass für den zweiten Schritt kein Geld bleibt. Die Politik muss die Industrie anregen, Ökonomie und Ökologie zu verbinden und technologische Führerschaft zu übernehmen. Nur dann sind die Programme langfristig sinnvoll.

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