Eine neue Krise können wir nicht leisten, wir müssen vom Reden zum Handeln kommen.

„Fehlende Nachhaltigkeit ist der Samen für den nächsten Kollaps.“

Fast alle großen Krisen sind bisher nach mehr oder weniger demselben Drehbuch abgelaufen. Es beginnt mit dem Zusammenbruch von Banken, dem folgt eine Wirtschaftskrise, die wiederum Arbeitslosigkeit und soziale Probleme einleitet, bis schließlich politische Krisen einsetzen. Wir stehen zurzeit gerade in der Wirtschafts- und Jobkrise, und die Frage ist: Werden wir auch diesmal eine politische Krise erleben? Einiges spricht dafür, vor allem wenn wir nicht bereit sind, aus der Krise zu lernen. Ein Jahr nach Lehman fehlen weiter strengere Regeln für die Finanzmärkte, Instrumente zur Eindämmung von hochspekulativen Transaktionen und nachhaltige Bonussys­teme. Und man legt gerade in Europa mit wenig nachhaltigen Konjunkturpaketen den Samen für den nächsten Kollaps im Klima- und Energiebereich. Eine neue Krise können wir uns aber schon rein finanziell nicht mehr leisten.

Wir müssen also endlich vom Reden zum Handeln kommen.  Es reicht künftig nicht mehr, irgendwie das Wirtschaftswachstum anzukurbeln ohne Rücksicht auf die weltweit massiven ökologischen und sozialen Probleme. Wir brauchen einen Wandel hin zu einem Wachstum, das auf die Lebensqualität abzielt. Grundlage dafür sind langfristige Wirtschaftsstrategien, aber auch eine gezielte Umwelt- und Ressourcenpolitik sowie Finanzmärkte, die der Realwirtschaft dienen und nicht umgekehrt. Um das zu erreichen, brauchen wir eine Wertediskussion über Lebensqualität, Gerechtigkeit und Umweltverantwortung.

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