Die Qualität der Interessenvertretung nimmt mit höherer Stufe der Hierarchie ab

„Veränderungen werden an der Spitze gemacht.“

Wir haben im Tourismus bereits zu viele Interessenvertretungen, auf einer falschen Ebene in einer falschen Qualität. Es steht außer Frage, dass der Tourismus ein Thema der jeweiligen Regionen und auch deren Produkt ist. Aber strukturelle Veränderungen werden nur an der Spitze gemacht, wie in jedem Unternehmen und in der Volkswirtschaft.

Im Tourismus habe ich den Eindruck, dass die Qualität der Interessenvertretung mit höherer Stufe der Hierarchie abnimmt. Im regionalen Bereich ist es meist so, dass ein starker Vertreter, meist ein Hotelier, vorhanden ist und den Laden schupft. Die Stufen enden im Nationalrat. Im Parlament sitzt im Tourismusausschuss genau eine Person, die diesen Beruf auch wirklich ausübt. Auf EU-Ebene finde ich dann nicht einmal mehr eine Person, die sich auskennt. Trotzdem ist es wichtig, auf EU-Ebene vertreten zu sein, sonst gehen Entscheidungen an uns vorüber. Österreich ist ein kleines Land, und wir als ÖRV verfügen über ein Budget von 100.000 Euro und einen Mitarbeiter. Trotzdem müssen wir uns auf europäischem Niveau mit Deutschland messen, das im Jahr über zwei Millionen Euro verfügt und 18 Mitarbeiter hat. Dennoch müssen unsere Forderungen nach oben dringen.

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