Die Pensionistenverbände verschärfen die Gefahr eines Zusammenbruchs des Vertrags

„Drängen der Pensionistenverbände nach höherer Pensionsanpassung lässt sich nur durch Einmalzahlungen entgegenkommen.“

Der Generationenvertrag ist ein einfaches Modell: Die jeweils Jungen finanzieren die Pensionen der jeweils Alten und erwarten dafür, dass ihre eigenen Pensionen später von der folgenden Generation getragen werden. Diese Finanzierung erfolgt etwa zu drei Vierteln über Beiträge und zu einem Viertel aus Steuermitteln, die überwiegend ebenfalls von den Erwerbstätigen aufgebracht werden. Rücklagen sind nicht vorgesehen, Die Pensionsausgaben müssen daher jährlich durch die laufenden Einnahmen aus Beiträgen und Steuern gedeckt werden.

Da wir immer länger leben und die Zahl der Kinder zurückgeht, wird der finanzielle Druck auf die junge Generation zunehmend größer.  Nach den Vorausberechnungen müssen wir bis zum Jahr 2035 damit rechnen, dass sich allein der Anteil der gesamten Pensionskosten (ohne Krankenversicherung und Pflege) am Bruttosozialprodukt trotz der bereits eingeleiteten Pensionsreformen um etwa 20 Prozent gegenüber heute erhöhen wird. Damit droht unserer erwerbstätigen Generation eine erhebliche zusätzliche Belastung ihrer Einkommen, obwohl ihre Pensionen wegen der schon wirksam werdenden und wahrscheinlich noch kommenden Reformen geringer sein werden.

Die deshalb drohende Gefahr eines Zusammenbruchs des Generationenvertrages wird durch die Ausnützung der politischen Macht der Pensionistenverbände drastisch verschärft.  Ihrem Drängen nach höherer Pensionsanpassung lässt sich daher, will man diese Gefahr vermeiden, nur durch Einmalzahlungen entgegenkommen. Sie
belasten zwar auch die heute Erwerbstätigen, nicht aber die kommende Generation.

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