Der Generationenvertrag ist eine politische Leitidee und heute lebendiger denn je

„Der Preisindex für Pensionistenhaushalte ist nicht irgendetwas Erfundenes.“

Einen Generationenvertrag hat es schriftlich nie gegeben, er ist daher eine politische Leitidee: Eine Generation sorgt für die andere und schafft ein nachhaltiges Sozialsystem. Ein solcher Generationenvertrag ist voll in Wirksamkeit. Die älteren Generationen haben den Staat wiederaufgebaut, ein mustergültiges Gesundheits- und Sozialsystem erarbeitet und finanziert, die Ausbildungskosten für die Jungen getragen. Mit ihren Beiträgen zum Pensionssystem finanzieren die Jungen dafür die Pensionen der Alten. Unser Pensionssystem ist auf absehbare Dauer gesichert – laut OECD bis über das Jahr 2050 hinaus. Es gehört zu den besten Europas. Untermauert wird diese Feststellung durch den seit Jahren stetig sinkenden Staatszuschuss zu den Pensionen.

Für Panik gibt es überhaupt keinen Anlass.  92 Prozent der ASVG-Pensionen werden durch die Beiträge gedeckt. Die Pensionisten leisteten 4,61 Mrd. alleine an Lohnsteuer (2007), womit sie sich den Staatszuschuss (Bundesbeitrag 2007: 4,69 Mrd.) sozusagen selbst bezahlen. Es ist erwiesen, dass 70 Prozent der Eltern finanzielle Leistungen an ihre längst flügge gewordenen Kinder erbringen, ebenso wie 50 Prozent der Pensionisten an ihre Enkel. Der Generationenvertrag ist somit lebendiger denn je. Die Pensionsregelungen im Einzelnen (Invaliditätspensionen, vorzeitige Alterspension ohne Abschläge etc.) sind Entscheidungen des Gesetzgebers, nicht der Pensionisten. Man kann die entsprechenden Kritikpunkte daher nicht den Pensionisten anlasten. Zur aktuellen Debatte: Der Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) ist eine objektiv gesicherte statistische Kennzahl, nicht irgendetwas Erfundenes. Und die prozentuelle Erhöhung wird auch 2010 nur für Pensionen bis ca. 2.300 Euro brutto gewährt werden, darüber hinaus ein Fixbetrag von 40 Euro brutto. So erhalten die Pensionisten zwischen 15 und 25 Euro netto im Monat mehr.

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