Den bestehenden Vorteilen einer Stiftung stehen erhebliche Nachteile gegenüber

„Stiftungen sind kein Hort von Steuerprivilegien der Reichen.“

Stiftungen als Hort von Steuerprivilegien der Reichen – obwohl in der Sache falsch, hat sich kaum ein zweites Vorurteil in den Köpfen der Österreicher und Österreicherinnen so festgesetzt wie dieses. Die Fakten sprechen jedoch eine ganz andere Sprache: Eingeführt von einem SPÖ-Finanzminister, Ferdinand Lacina, Mitte der 90er-Jahre, haben Österreichs Privatstiftungen Milliarden an ausländischem Kapital nach Österreich gebracht, halten unsere Stiftungen heute Unternehmensbeteiligungen mit mehr als 400.000 Mitarbeitern.  
Den noch verbliebenen Steuervorteilen einer Stiftung – die Möglichkeit, bestimmte Kapitalerträge lediglich mit einer 12,5-prozentigen Zwischensteuer statt mit einer 25-prozentigen Körperschaftssteuer zu besteuern – stehen mittlerweile erhebliche Nachteile gegenüber, die oft übersehen werden.

Wem ist auch etwa bewusst, dass eine Stiftung „sich selbst“ gehört, der Stifter / die Stifterin sich also vom eigenen Vermögen trennt und dafür noch 2,5 % Steuer bezahlt?  Der Vorteil von einst, Vermögen durch Einbringung in eine Stiftung vor der Erbschaftssteuer zu schützen, ist seit dem Aus für die Erbschaftssteuer (wieder unter einer SPÖ-geführten Bundesregierung) hinfällig. Damit bleibt das Motiv, insbesondere Firmenvermögen vor Teilung, Streit und Hader durch eine Stiftungskonstruktion zu schützen. Das ist nicht mehr sehr viel. Wer weiter auf das „politische Krokodil“ Stiftungen eindrischt, riskiert dabei, dass die von SPÖ-Finanzminister Ferdinand Lacina ins Land geholten Milliarden sehr schnell wieder abfließen. Das unerfreuliche Ergebnis: Unser Fiskus würde doppelt durch die Finger schauen.

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