Bis Polizei-Arbeitsplätze eingerichtet sind, muss Post für Mitarbeiter weiter zahlen

„Die Politik wird die Planstellenfrage daher bald entscheiden müssen.“

Als die Idee das erste Mal an uns herangetragen wurde, haben wir uns sofort dafür ausgesprochen. Die Post AG verfügt über gut ausgebildete MitarbeiterInnen, die sich diesen neuen Herausforderungen problemlos stellen können.

Außerdem haben wir viele MitarbeiterInnen, die sich beruflich neu orientieren wollen und sich einen Wechsel zur Polizei sehr gut vorstellen können. Einerseits wird bei der Post seit Jahren rationalisiert, und viele leiden bereits unter den damit verbundenen Auswirkungen, andererseits warten viele MitarbeiterInnen auf neue Berufsperspektiven. Als zuständige Personalvertretung für die PostmitarbeiterInnen war es uns wichtig, zu wissen, unter welchen Bedingungen ein Wechsel zur Polizei erfolgen kann. Natürlich standen hier finanzielle sowie dienstrechtliche Aspekte, die Freiwilligkeit und die nachhaltige Übernahme durch die Polizei im Vordergrund.

Dabei waren bis zuletzt allerdings viele elementare Fragen unbeantwortet, was letztendlich auch zu unserer Kritik in der Öffentlichkeit geführt hat. Mittlerweile wurden Lösungen gefunden, die den Start des Projektes im Endeffekt trotzdem möglich gemacht haben.
Bei all der Euphorie, die derzeit herrscht, darf jedoch keinesfalls übersehen werden, dass Arbeitsplätze für unsere MitarbeiterInnen bei der Polizei eingerichtet werden müssen. In der Zwischenzeit werden die Postbediensteten im Wege einer Dienstzuteilung verwendet und weiterhin von der Post bezahlt – ein Zustand, der keinesfalls ewig anhalten kann. Die Politik wird die Planstellenfrage daher bald entscheiden müssen. Erst dann wird sich zeigen, ob den Worten auch Taten folgen.

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