40 Prozent Anleihen, 40 Prozent Immobilien und den Rest in Forschung investieren

„Mein Vorschlag unterscheidet sich nicht wesentlich von meiner privaten Strategie.“

Der Staat muss bei Investitionsentscheidungen seine langfristige volkswirtschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Als verantwortlicher Anleger für den Staat würde ich 20 Prozent des Geldes in Forschung und Entwicklung in Form von Unternehmensbeteiligungen ­investieren, 40 Prozent in staatliche Immobilien­projekte und 40 Prozent in Beteiligungs-, Mezzanin­kapital oder Unternehmensanleihen. Nachgewiesen ist, dass Eigenkapitalbeteiligungen an wachstumsorientierten Unternehmen Arbeitsplätze schaffen, die Wirtschaft und den Kapitalmarkt ankurbeln. Sie fördern damit Innovationen, ermöglichen Fortschritt und sichern langfristig Know-how in Österreich.

Bei den derzeit günstigen Einstiegskonditionen sind gute Private-Equity-Renditen der Vergangenheit absehbar.  Immobilien-Entwicklungsprojekte im ­Bereich Infrastruktur oder Sanierungen von Immo­bilien fördern die Bauwirtschaft und bringen eine gewisse Absicherung im Portfolio sowie Rendite und Wertsteigerung. Durch Beteiligungskapital und Unternehmensanleihen für österreichische Industrie­unternehmen werden Unternehmen mit Wachstums­potenzial mit Kapital ausgestattet. Starke inter­national ausgerichtete Leitbetriebe mit Headquarter Österreich sind wesentlich für unser Land und schaffen Arbeitsplätze. Staatsgarantien sind gut, aber der Staat sollte sich auch langfristig, an der Substanz beteiligen und damit Renditen erzielen. Wichtig ist, dass Unternehmen, deren Position am Weltmarkt nicht mehr haltbar ist, nicht finanziert werden und sich der Staat politisch weder in die Anlageentscheidungen noch die Strategie der Unternehmen einmischt. Der Staat sollte jede Art von strukturierten Produkten und Hedgefonds meiden und nicht als Spekulant auftreten. Die Europäische Inves­titionsbank beweist, dass man mit einer ähnlichen ­Investitionsstrategie trotz eines volkswirtschaftlichen Auftrags gute Renditen erzielen kann. Mein Vorschlag unterscheidet sich außerdem auch nicht wesentlich von meiner privaten Investmentstrategie: 20 Prozent Unternehmensbeteiligungen, 20 Prozent Anleihen, 30 Prozent Wohnimmobilien und 30 Prozent am Geldmarkt, um Opportunitäten zu nützen.

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