Aktionäre nicken US-Börsen-Aus von chinesischem Fahrdienst Didi ab

Unternehmen fügte sich dem Druck aus China

Aktionäre nicken US-Börsen-Aus von chinesischem Fahrdienst Didi ab

Aktionäre nicken US-Börsen-Aus von chinesischem Fahrdienst Didi ab

Die Eigner des chinesischen Fahrdienstvermittlers Didi haben dem geplanten Rückzug von der Wall Street zugestimmt. In einer außerordentlichen Hauptversammlung votierten 96,26 Prozent der Aktionäre für das Delisting der Hinterlegungsscheine (ADS) von der New Yorker Börse (NYSE), wie aus offiziell eingereichten Unterlagen ersichtlich wurde. Bis der Rückzug aus den USA abgeschlossen ist, will Didi eigenen Angaben zufolge bei keiner anderen Börse anklopfen.

Der Uber-Konkurrent hatte seinen Gang auf das Parkett in New York im vergangenen Juni gegen den Willen der chinesischen Behörden durchgezogen und war verstärkt ins Visier der Aufsichtsbehörden in der Volksrepublik geraten. "Es ist die einzige Option für die Aktionäre", sagte Thomas Hayes vom Vermögensverwalter Green Hill Capital. Die Firma würde "im Fegefeuer landen, wenn sie auf ihrem Ungehorsam gegenüber der chinesischen Regierung bestehen würde." Die mächtige chinesische Aufsichtsbehörde CAC hatte eine Vielzahl von Didi-Apps verboten und dem Unternehmen die Registrierung neuer Nutzer mit Verweis auf Datenschutzbedenken untersagt.

Die Aktienemission des 2012 gegründeten Unternehmens war mit rund 4,4 Milliarden Dollar der größte Börsengang eines chinesischen Konzerns in den USA seit dem IPO des Online-Händlers Alibaba gewesen. Der japanische Technologieinvestor Softbank hält 21,5 Prozent an Didi. Ein weiterer Großinvestor ist Uber.

Die Aktien von Didi notierten am Montag in New York mehr als sieben Prozent im Plus bei 1,61 Dollar. Seit Jahresbeginn haben sie mehr als 70 Prozent verloren. Im Dezember hatte die Firma ihre Rückzugspläne bekanntgegeben.

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