Adidas entgehen Milliarden durch Probleme in Asien

Gewinn sank im dritten Quartal um zehn Prozent

Adidas entgehen Milliarden durch Probleme in Asien

Adidas entgehen Milliarden durch Probleme in Asien

Ein Boykott in China, teurere Frachtraten und stillstehende Fabriken in Vietnam trüben die Aussichten für Adidas. Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller nach Nike blickt nach einem Gewinneinbruch im dritten Quartal vorsichtiger auf das Gesamtjahr. "Es gibt derzeit viele Dinge, die außerhalb unserer Kontrolle liegen", sagte Finanzchef Harm Ohlmeyer am Mittwoch. "Die Lieferketten-Probleme werden unsere Ergebnisse in den kommenden zwei Quartal noch beeinflussen."

Insgesamt muss das Unternehmen durch Käuferstreik und Coronalockdowns Umsatzausfälle von mehr als zwei Milliarden Euro verkraften. Vorstandschef Kasper Rorsted bekräftigte zwar die erst zum Halbjahr angehobene Prognose, rechnet aber mit einem Gewinn- und Umsatzwachstum am unteren Ende der Zielspanne. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäften sowie die operative Marge sollen im unteren Bereich des avisierten Korridors von 1,4 bis 1,5 Mrd. Euro beziehungsweise 9,5 bis 10 Prozent liegen. Der Umsatz werde um 17 bis 18 Prozent zulegen - bisher hatte Adidas ein Plus von bis zu 20 Prozent prognostiziert.

Im dritten Quartal schwächte sich das Wachstum bei Adidas merklich ab. Der Umsatz stieg um 3,4 Prozent auf 5,75 Mrd. Euro, nachdem er im Sommer noch um mehr als die Hälfte zugelegt hatte. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäften rutschte im Berichtszeitraum um 10,4 Prozent auf 479 Mio. Euro ab. Analysten hatten mit besseren Ergebnissen gerechnet.

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